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Über die Anwendung und den sicheren Umgang mit ätherischen Ölen

Herbst - Abschied

Unverkennbar sind die ersten Zeichen des Herbstes draußen in der Natur sichtbar - die Blätter verfärben sich, meine Wildblumenwiese ist verblüht und ich werde das Gefühl nicht los, dass ein Abschied naht.....Der Sommer hat sich schon tagelang nicht mehr blicken lassen! Heute ist zudem die Tag-Nacht-Gleiche.

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In meinem Umfeld wütet ein heftiger krippaler Infekt und die ersten "Erkältungsöle" müssen ausgepackt werden - wie gut, dass wir beim Wickelseminar vorgestern viel geübt haben. Eine große Auswahl an antiviralen und antibakteriellen, sowie immunmodulierenden ätherischen Ölen stehen zur Auswahl klick hier

Raum- und Handspray "Keimschreck"

50 ml Wodka

bei der Handspray Variante 5 ml Jojobaöl gegen 5 ml Wodka austauschen

5 Tropfen Thymian linalool
3 Tropfen Lavendel fein
2 Tropfen Angelikawurzel
5 Tropfen Zitrone
5 Tropfen Manuka

Ich persönlich nehme bei Halsschmerzen 2 - 3 tägl. einen Teeflöffel Sanddornfruchtfleischöl pur ein, es wirkt entzündungshemmend, schleimhautregenerierend und leicht schmerzlindernd.

Schüttelemulsion mit Sanddornfruchtfleischöl in eine Sprühflasche füllen

25 ml Rosenhydrolat
5 ml Sanddornfruchtfleischöl
1 Tropfen Neroli
zum besprühen der Mundschleimhaut und des Rachens.

 

Ich mag den Herbst mit seiner wunderbar warmen Farbenpracht und dem Duft von reifem Obst und die frische Luft am Morgen.

Jetzt werden die Tage schnell kürzer, und ich habe mit Entsetzen festgestellt, dass es schon gegen 20 Uhr dunkel wird. Für viele Menschen beginnt nun die dunkle Jahreszeit und eine Melancholie bis hin zu depressiven Verstimmungen macht sich breit.
Oft spricht man von Winterdepression. Die Ursachen hierfür sind Mangel an natürlichem Tageslicht in Kombination mit sinkenden Temperaturen.

Es ist anzunehmen, dass der Neurotransmitter Seretonin am Mechanismus der zur Winterdepression führt, beteiligt ist. Fehlt dem Gehirn Serotonin, versucht es den Mangel auszugleichen, in dem wir große Lust auf Süßes bekommen.

Der Zusammenhang zwischen Tageslicht und Stimmungslage lässt sich folgendermaßen erklären: An kurzen Lichtarmen Tagen trifft zu wenig Tageslicht auf die Netzhaut des Auges. Aufgrund einer Nervenverbindung der Netzhaut mit der Epiphyse (Zirbeldrüse) kommt es dann zu einer vermehrten Ausschüttung von Melatonin. Die Melatonin-Produktion erfolgt in der Zirbeldrüse im Stammhirn aus der Aminosäure Tryptophan über die Zwischenstufe Serotonin.
Die Folge der übermäßigen Melantonin-Ausschüttung: Unsere innere Uhr gerät außer Takt. Man wird müde, schlapp und die Laune lässt zu wünschen übrig.

Viele weitere Anregungen und praktische Tipps gibt es dazu auch im Seminar "Mit Aromatherapie durchs ganze Jahr" klick hier


Ein wichtiges ätherisches Öl und ein guter Helfer ist hierbei immer die Bergamotte (Citrus aurantium var. bergamia). Vor ca. 2 Jahren habe ich ein besonders tolles Bergamotteöl in die Hände bekommen:
Citrus bergamia Risso et Poiteau.

Sogar eine Analyse konnte ich dazu bekommen:

ca. 22 % Linalylacetat
ca. 6 % Linalool
ca. 53 % Limonen

Der Duft ist wunderbar herb, dennoch sehr fruchtig und warm. Meiner Meinung nach das beste Bergamotteöl was ich je gerochen habe!!!

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In der Umgebung von Reggio di Calabria wächst die Bergamotte. Erntezeit ist von November bis Februar. Was die Bergamotte eigentlich ist und warum sie gerade hier fußgefasst hat, darüber gibt es viele Geschichten, aber am nahe liegensten ist wohl dies: Irgendwann gelang die Bergamotte auf die Kanarischen Inseln, dort entdeckte sie Kolumbus und nahm sie mit nach Reggio di Calabria.

Die Bergamotte ist ein Baum aus der Zitrusfruchtfamilie und gehört zu den Rautengewächsen wie die Zitrone und Orange. Entstanden ist sie durch eine Züchtung, nämlich die Kreuzung von Bitterorange und Zitrone.

Da man die Früchte wegen ihres bitteren Geschmackes eher weniger genießt, wird aus den Schalen meistens nur die Bergamotte-Essenz, mittels Kaltpressung gewonnen.

In der Aromatherapie wird das Öl wegen seiner stimmungsaufhellenden, antidepressiven und hormonregulierenden Wirkung sehr geschätzt. Der angenehme, frische und warme Duft der Essenz ist ein echter Stimmungsaufheller. Die angstlösende und nervenentspannende Wirkung wurde sogar von dem Mailänder Osmotherapeut Prof. Rovesti wissenschaftlich belegt. Die Bergamotte wirkt doppelt, sie kann anregen, aufmuntern und Licht in den Alltag bringen, aber auch entspannen und beruhigen, je nachdem mit welchen Ölen man sie mischt. Sie ist eine der flexibelsten Essenzen, da sie sich den beigemischten Ölen anpasst.

Sie ist die einzige Zitrusfrucht mit einem bedeutend hohen Ester-Anteil (z.T. über 60 %), die Zitrone hat im Vergleich dazu nur ca. 1 % Ester. Durch den hohen Esteranteil kann die Essenz der Bergamotte die Seretonin- und Encephalinproduktion anregen. Sie wirkt entspannend, harmonisierend und stimmungsaufhellend. Encephaline stimmen heiter und können das Schmerzempfinden reduzieren.


Wirkung:

Stark stimmungsaufhellend, erfrischend, antiseptisch, antiviral, desodorierend, psychisch ausgleichend, verdauungsanregend, gegen Winterdepression


Haupt-Indikation:

Depressionen, Schlaflosigkeit, Nervosität, Unruhe, Distress, Appetitlosigkeit


Nebenwirkungen:

Stark photosensibilisierend durch das Furanocumarin Bergapten. Nach Massagen oder Bädern sollte man nicht in die Sonne oder auf die Sonnenbank gehen.


Die Bergamotte nennt man auch den “Lavendel unter den Zitrusölen” und tatsächlich erlebe ich es in meinen Seminaren immer wieder, dass die Teilnehmer bei den Riechübungen, die Bergamotte oft mit dem Lavendel verwechseln.

Aus der Duftkommunikativen Sicht ist die Bergamotte ein Lichtbringer - wir nennen Sie auch gerne mal die Taschenlampe. Die bedeutet zum einen, dass sie das Licht am Ende des Tunnels sein kann (in der Dunkelheit der depressiven Verstimmung), aber sie kann auch Probleme zu direkt und grell beleuchten, was zu einer starken Ablehnung führt (hier ist derjenige einfach noch nicht bereit, sich seinem Problem anzunehmen), in diesem Fall greife ich dann eher zur Blut-Orange (ein guter Stresslöser) oder zur Grapefruit (fördert die Kommunikation).

Es ist immer wieder spannend Menschen mit den Duftkommunikationen Gesprächen und begleiten und ihnen die ätherischen Öle an die Hand zu geben, welche sie gerade gut gebrauchen können!

Wer diese Art der Aromatherapie zusätzlich lernen möchte, kann dies in unseren Dufkommunikationsseminaren mit Christine Lamontain hervorragend tun. klick hier

 

Mischung im Roll on bei nervösem Herzrasen

10 ml Jojobawachs
5 Tropfen Bergamotte
4 Tropfen Melisse 10 % (von Farfalla)
1 Tropfen Kamille römisch
1 Tropfen Zeder
2 Tropfen Rose türkisch 10 %

Duftlampe "Herbstlicht"

4 Tropfen Bergamotte
2 Tropfen Kamille römisch
1 Tropfen Sandelholz oder Ho-Blätter


Massageöl "Lichtblick"

50 ml Johanniskrautöl
4 Tropfen Bergamotte
3 Tropfen Neroli
2 Tropfen Lavendel fein
2 Tropfen Petit Grain bigarade

Bergamotte-Rosen-Zucker

250g Rohrohrzucker
6 Tropfen Bergamotte
4 Tropfen Vanilleextrakt
2 Tropfen Rosenöl 10%

Außerdem genieße ich einen Tropfen Bergamotte-Öl in einem Liter Mineralwasser, denn beim Aufdrehen der Flasche kommt mir die Sonne entgegen. 

Zu der Bergamotte gesellen sich im Herbst noch andere Zitrusöle, die unsere Stimmung heben.

Erstaunlich finde ich immer den Gesichtsausdruck der Seminarteilnehmer, wenn ich den sogenannten "Kitteltaschenduft" herumreiche - augenblicklich sehe ich in grinsende Gesichter! Kaum jemand findet das ätherische Öl der Grapefruit nicht gut und möchte den Duftstreifen überhaupt nicht mehr weiterreichen.

Die Grapefruit fördert aus Duftkommunikativer Sicht die Kommunikation und kann auch in schwierigen Momenten die Situation "entschärfen".

zitrusposterViele Informationen rund um die Zitrusöle und ihre Wirkung findest Du auf unserem Poster klick hier

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