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Blog



Über die Anwendung und den sicheren Umgang mit ätherischen Ölen

Basics Ätherische Öle Teil 1

Für mich und viele alte Hasen und Häsinnen ist der tägliche Umgang mit ätherischen Ölen und ihre Anwendung so selbstverständlich wie das Zähneputzen. Durch meine administrative Tätigkeit in verschiedenen Facebook Gruppen und Gesprächen mit Menschen in meinem Umfeld, erlebe ich es immer wieder, dass so viele überhaupt nicht wissen, wie sie ätherische Öle richtig einsetzen können.

Dies hat mich dazu veranlasst eine kleine Serie über die wichtigsten Basics zu starten und ist für Einsteiger bestens geeignet um sich schnell mit dem Thema vertraut zu machen.

Geschichtliches

Die Verwendung ätherischer Öle geht vermutlich bis in die Zeit um 3000 v. Chr. zurück. In dieser Zeit wurden schon Blüten und Kräuter destilliert um Hydrolate zu gewinnen. Diese Destillate sind nicht mit den ätherischen Ölen der heutigen Zeit zu vergleichen. Auch die Erwähnung verschiedener "Essenzen" in der Bibel beweist nicht, dass es sich um die Verwendung ätherischer Öle oder der erwähnten Pflanze handelt. 

Später haben die Araber dann die Destillation neu entdeckt und im Mittelalter weiterentwickelt. Die Franzsosen nutzten allerdings die teueren Düfte (im Mittelalter) nicht nur als Parfum, sondern vor allem um unangenehme Körperausdünstungen zu übertünchen, denn waschen war sozusagen "out".

Im zwanzigsten Jahrhundert prägte dann vor allem der franzsösische Chemiker René-Maurice Gattefossé (* 1881 bei Lyon; † 1950 in Casablanca) die heutige Aromatherapie maßgeblich mit. Bei einem Laborunfall erlitt er schwerste Verbrennungen mit einer schweren Wundbrandinfektion. Diese damals noch tödlich verlaufende Infektion behandelte er mit Lavendelöl. Der Erfolg der Behandlung veranlasste ihn sich der Aromatherapie voll und ganz zu widmen.

Heute werden ätherische Öle nicht mehr nur für die Raumbeduftung verwendet, sondern finden Einsatz in der Schulmedizin und der Pflege. Mittlerweile gibt es hunderte Studien über die Wirksamkeit z.B. bei Tumorerkrankungen, bei multiresistenten Keimen, zur Schmerzreduktion und vielem mehr.

Was sind eigentlich ätherische Öle?

Das Wort "ätherisch" bedeutet soviel wie "himmlisch". Ätherische Öle werden aus vielen Pflanzen und unterschiedlichen Pflanzenteilen gewonnen. Es handelt sich um hochkonzentrierte pflanzliche Stoffe. Ein ätherisches Öl ist ein sogenanntes Vielstoffgemisch und enthält nicht selten mehrere hundert unterschiedliche Inhaltsstoffe. Diese entstehen durch verschieden Stoffwechselprozesse in der Pflanze.

Ätherische Öle sind nicht wasserlöslich! Dies bedeutet, wenn sie als Bade- oder Waschzusatz verwendet werden, müssen sie zuerst emulgiert werden.

Mögliche Emulagoren für Badezusätze sind:

  • Salz
  • Sahne oder Kaffeesahne
  • Honig
  • Pflanzenöl wie z.B. Mandel- oder Olivenöl

Wichtig: Vermische erst das ätherische Öl mit dem Emulgator und gib dann diesen Mix dem Bade- bzw. Waschzusatz zu.

Dosierung:

Vollbad: max. 5-10 Tropfen ätherische Öle

Fuß- oder Handbad: 2-4 Tropfen ätherische Öle

Beachte: Zitrusöle können gerade in Verbindung mit warmem Wasser die Haut empfindlicher Menschen reizen.

 

Zurück zur Frage was ätherische Öle eigentlich sind....

Ätherische Öle sind das essentielle einer Pflanze, sie schützen diese und liefern ihr Energie!

 

Wie werden ätherische Öle gewonnen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ätherische Öle aus den Pflanzen herauszulösen:

  • Wasserdampfdestillation
  • Kaltpressung
  • Alkoholextraktion
  • Absolues
  • Co-Destillation
  • Enfleurage

Die häufigste Gewinnungsmethode ist die Wasserdampfdestillation. Die meisten therapeutisch verwendeten ätherischen Öle werden so gewonnen.

Hierbei wird Wasser erhitzt bis es verdampft, der Wasserdampf steigt durch das Pflanzenmaterial hindurch und nimmt die wasserlöslichen und die wasserunlöslichen (ätherischen Öle) Bestandteile "huckepack" und entreist diese der Pflanze. Nun muss der Wasserdampf abgekühlt werden. Daraus entsteht nun das ätherische Öl, welches sich wieder vom Wasserdampf abscheidet, da es ja wasserunlöslich ist und das  sogenannte Hydrolat.

Im Hydrolat befinden sich nun die wasserlöslichen Bestandteile der Pflanze wie z.B. Phenylethanol im Rosenhydrolat oder die Rosmarinsäure uvm.

Merke: Das Hydrolat ist ein Nebenprodukt der Wasserdampfdestillation und kann auch nur hierbei gewonnen werden!

 

Soviele Pflanzen - so wenig ätherisches Öl:

Wusstest Du dass

 

Buchempfehlung: 

Hydrolate von Eliane Zimmermann, ISBN: 978-3-200-03370-2

 

Wie erkenne ich

 

Einkaufsmöglichkeiten

Einkaufsempfehlungen 1

 

Dosierungsempfehlungen im Überblick

Expose Buchprojekt 1

Weitere Informationen, Tipps und Anregungen demnächst im Teil 2!

 

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Das Verwirrspiel um Warnhinweise, Inhaltsstoffe und Siegel

In den letzten Jahren haben sich die Etiketten der ätherischen Öle oft verändert – kein Wunder das so mancher Verbraucher doch sichtlich verwirrt ist.

Auf manchen Fläschleins findet man Warnhinweise in Form von Piktogrammen, die nicht gerade Vertrauen erwecken, auf anderen Etiketten werden Inhaltsstoffe aufgeführt wie z.B. Linalool und Geraniol, obwohl doch eigentlich „nur“ ein Lavendelöl in der Flasche sein sollte.

Auch kleine geöffnete Dosen mit einer Zahl zieren die Etiketten.

Andere wiederum weisen ein Haltbarkeitsdatum auf. Auch verschiedene Siegel wie das Europäische Biosiegel, Demeter, Natrue und manchmal sogar therapeutische sind aufgedruckt.

Und dann gibt es da noch die ätherischen Öle auf deren Label der Hinweis steht: Für Lebensmittel, dazu ein Mindesthaltbarkeitsdatum.

Genau diese für den Verbraucher verwirrenden Kennzeichnungen nutzen verschiedene amerikanische MLM Unternehmen aus und verunsichern Kunden mit Aussagen: „Kauft bloß nicht die Öle mit den Warnzeichen, da diese darauf schließen lassen, dass das ätherische Öl giftige und synthetische Zusatzstoffe enthält. Bei den Ölen unserer Marke ist dies nicht so!!!“

Ich möchte mit meinem Blogbeitrag ein wenig Licht ins Dunkle bringen.

Für die Hersteller von ätherischen Ölen gibt es folgende Deklarationsmöglichkeiten:

  • Bedarfsmittel
  • Kosmetikum
  • Lebensmittel

Ist das ätherische Öl als Bedarfsmittel deklariert müssen folgende Hinweise auf dem Etikett zu finden sein:

  • Sicherheitshinweis
  • Verwendungsdauer nach dem Öffnen
  • Botanischer Name
  • Gewinnungsmethode
  • Pflanzenteil aus dem das ätherische Öl gewonnen wurde
  • Qualität z.B. kbA, konventionell, Wildsammlung
  • Herkunftsland
  • Zertifizierung/Kontrollstelle
  • Chargennummer
  • Beschreibung z.B. 100% naturreines ätherisches Öl
  • Füllmenge
  • Anwendungsempfehlung: Zur Raumbeduftung
  • Gefahrensymbole und Warnhinweise, je nach Öl individuell

 

PV Bedarfsgegenstand

Bergamotte und Limette werden bei Primavera als Bedarfsmittel deklariert, da sonst die wertvollen Furanocumarine entfernt werden müssten, da diese lt. Kosmetikverordnung nicht in Kosmetika zugelassen werden. Furanocumarine wirken jedoch stark entspannend und in einigen Studien konnte deren antitumorale Wirkung belegt werden.

 

Wenn das ätherische Öl als Kosmetikum zugelassen ist:

  • Sicherheitshinweise
  • Chargennummer
  • INCI = Ingredients
  • Zertifizierung/Kontrollstelle
  • Botanischer Name
  • Gewinnungsmethode z.B. Wasserdampfdestillation
  • Qualität
  • Herkunftsland
  • Beschreibung z.B. 100% naturreines ätherisches Öl
  • Dosierungsempfehlung für kosmetische Anwendunge nach Sicherheitsbewertung:
    X Tropfen in 50 ml Mandelöl
  • Naturkosmetik Logo z.B. Natrue, BDIH, Demeter usw.
  • Herstellungsland
  • Füllmenge
  • Verwendungsdauer nach dem Öffnen (Dose mit geöffnetem Deckel)

 

 PV Kosmetikum

Danke an Primavera (klick hier) für die Bereitstellung der Unterlagen!

Primavera bietet sogar mittlerweile acht Demeter zertifizierte ätherische Öle an:

  • Blutorange
  • Fenchel
  • Immortelle
  • Lavendel fein
  • Orange
  • Rosmarin verbenon
  • Zitrone

Die Demeter Zertifizierung ist die in Deutschland höchste Bioqualität aus biodynamischem Anbau. Biologisch-dynamischer Anbau leistet konstruktiven Umweltaufbau hinsichtlich Bodenerneuerung, langfristiger Fruchtbarkeit und Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren (klick hier)

Bei den Lebensmittelölen sind folgende Angaben auf dem Etikett nötig:

  • Sicherheitshinweis
  • Chargennummer
  • Mindesthaltbarkeitsdatum
  • Liste der Bestandteile
  • Kontrollstellennummer
  • Verwendungszweg z.B. Würzessenz
  • Füllmenge

Die Vorschriften für eine bestimmte Etikettierung ist also von der Zulassung des Produktes abhängig! Dies wird wiederum vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

Über die Sinnhaftigkeit kann man streiten und sicherlich sind einige Hinweise auch völlig übertrieben – letztendlich sollen sie aber den Verbraucher schützen!

Es kann aber durchaus vorkommen, dass ein und dasselbe ätherische Öl, also aus ein und dem selben „Faß“, als Lebensmittel, Kosmetikum oder Bedarfsgegenstand zugelassen wird. Am Ende haben dann aber alle ein anderes Etikett...

Eine tolle Übersicht mit seriösen Siegeln und Zertifizierungen für ätherische Öle findet Ihr bei Eliane (klick hier)

Zu der INCI Liste eines ätherischen Öls ist folgendes zu erklären:

Deklarationspflichtig sind 26 natürliche Duftmoleküle, 18 davon stammen von natürlichen ätherischen Ölen. Diese Stoffe müssen seit 2005 auf der Verpackung gesondert aufgelistet werden, wenn bestimmte Konzentrationen überschritten werden.

Dies sind z.B. Inhaltsstoffe wie Linalool, Geraniol, Limonen,

Mittlerweile werden aber gerade diese Inhaltsstoffe schon nicht mehr von Ökotest abgewertet, denn die Berichte über die angeblich starke allergene Wirkung ließ sich nicht halten (Studie von Meyer bei immunologischen Reaktionen). Siehe auch Buch Wabner Seite 33, Ausgabe 1).

Dies ist der Grund warum auf der Flasche des Lavendelöls (Lavandula angustifolia) zusätzlich in der Inhaltsstoffliste auch Linalool und Geraniol aufgelistet werden muss, obwohl es sich dabei um einen natürlichen Bestandteil des ätherischen Öls handelt!

Genauso ergeht es auch dem Rosenhydrolat, immer wieder werde ich gefragt, warum denn in dem Hydrolat, obwohl man doch extra eins ohne Alkohol besorgt hat, nun Benzyl alcohol enthalten ist. Auch hierbei handelt es sich um einen natürlichen Bestandteil des Hydrolates und wird nicht zugeführt. Das Hydrolat ist frei von Alkohol! Bei Hydrolaten denen Alkohol beigemischt wird, steht dies deutlich auf dem Etikett.

Was mich besonders traurig, ja sogar wütend macht ist, das es Firmen gibt, die genau diese Gesetze denen auch sehr vertrauenswürdige Unternehmen ausgeliefert sind, ausnutzen um gute Qualität schlecht zu reden, um ihre Produkte als die Besten zu völlig überteuerten Preisen anzubieten.

Zudem wird mit Siegeln geworben die den Eindruck beim Kunden erwecken sollen, dass die ätherischen Öle von besonderer therapeutischer Qualität zeugen. Was verschwiegen wird ist aber, dass diese Siegel von den Firmen „erfunden“ und markenrechtlich ™ geschützt wurden. Es finden also keine unabhängigen Kontrollen statt.

Auch die Behauptung, dass den ätherischen Ölen, welche die Gefahrenstoffpiktogramme auf dem Etikett tragen, Fremd- und Füllstoffe beigemischt werden und dies sogar die EU-Bio-Zertifizierung dies erlaubt, stimmt nicht!

 

Ich arbeite in meiner Schule firmenunabhängig, kenne aber viele Hersteller von ätherischen Ölen, einige Eigentümer sogar persönlich und kann eine ganze Reihe davon guten Gewissens empfehlen (siehe Liste). Diese Firmen sind sogar bestrebt ihre ätherischen Öle von unabhängiger Stelle untersuchen und zertifizieren zu lassen, um größtmögliche Transparenz auch für den Kunden zu schaffen!

 

Einkaufsempf.Blog

Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie soll als kleiner Überblick dienen. Es gibt mit Sicherheit noch einige tolle Anbieter, die mir aber nicht bekannt sind ;-)

Wenn Sie ätherische Öle einkaufen achten Sie auf eine Etikettierung, die der obigen Erklärung entspricht, vergleichen Sie Preise und orientieren sich an einigen namenhafter Herstellern. Ätherische Öle können nie spottbillig sein, da riesige Mengen an Pflanzenmaterial benötigt werden, um sie zu gewinnen, wenn Ihnen der Preis aber extrem hoch erscheint, dann sollten Sie genauso kritisch sein.

Hören Sie genau hin, wenn Ihnen ätherische Öle als besonders therapeutisch wirksam angeboten werden, auch eine pure Anwendungsempfehlung sollte sie stutzig machen. Seriöse Aromapraktiker/-Berater/-Therapeuten werden immer eine verdünnte Anwendung empfehlen. Auch die innerlicher Einnahme ist in Deutschland unüblich und gehört in die Hände erfahrener Therapeuten oder Ärzten.

Wie erkenne ich

Für die Qualität der ätherischen Öle ist es u.a. wichtig,

  • dass die Pflanzen ohne Pestizide wachsen dürfen,
  • dass sie zum optimalen Zeitpunkt geerntet werden,
  • dass sie naturbelassen (genuin) sind und nicht überlagert.

 

Begriffserklärung

Naturreine ätherische Öle – genuine Öle
Die aus den Pflanzen gewonnen ätherischen Öle wurden nicht verändert. Nur diese ätherischen Öle sollten in Therapie, Pflege und nicht zuletzt auch von „Jedermann“ zur Anwendung kommen!

Apothekenqualität – DAB Öle
Hierbei handelt es sich um ätherische Öle, welche den Richtlinien der Arzneibücher entsprechen müssen. Hierbei kann es vorkommen, dass sie verändert werden, also standardisiert oder retifiziert wurden. Dies bedeutet unter Umstsänden, dass das ätherische Öl zwar den Richtlinien des Arzneibuches entspricht, aber in der Natur so gar nicht vorkommen würde.

Naturidentische – synthetische Öle
Diese Öle bestehen zwar aus Stoffen die es in der Natur gibt, werden aber im Labor „zusammengebaut“. Hier fehlt aber die synergetische Wirkung aller einzelnen Inhaltsstoffe, die es in einem genuinen ätherischen Öl gibt. Zudem weiß man bislang noch nicht, wie sich diese Stoffe auf Mensch und Umwelt auswirken, da sie bisher wenig erforscht wurden.

Synthetische Öle – Parfumöle
Sie bestehen aus ganz neuen, oft in der Natur nicht vorkommenden Molekülen und werden meist in der Duftstoffindustrie (Parfums, Deos, Shampoos, Duschgels usw.) verwendet.

Dosierung

Viele ätherische Öle verhalten sich, unverdünnt auf die Haut gebracht sehr hautreizend und noch mehr schleimhautreizend. Daher gilt eine Empfehlung bei der Qualifizierung zur Aromapflegerin und auch bei anderen Kolleginnen, welche ausbilden von einer 1 - 3 %igen Verdünnung.

Ab einer 3%igen Mischung gehen wir schon von therapeutischen Maßnahmen aus. Da die meisten Pflegenden aber keine Therapeuten sind, dürfen und sollten sie dies auch nur in Absprache mit einem Arzt oder Therapeuten tun.

Einer der Leitsätze, welche die Pflegenden in den ersten Unterrichtsstunden lernen ist folgender:

Aromapflege ist die Anwendung von Aromapflege-Produkten auf intakter Haut!!!

1%ige Mischungen
werden für die großflächige Anwendung wie z.B. Körperpflege, Massagen usw. angewendet

2%ige Mischungen
werden für die Teilanwendung wie z.B. Dekubitusprophylaxe, Pneumonieprophylaxe, Gelenkeinreibungen usw. angewendet

3 %ige Mischungen
werden z.B. bei punktuellen Einreibungen im Akutfall eingesetzt

Bei Säuglingen und Kindern ist die Dosierung wesentlich geringer.

Die Anwendung ätherischer Öle sollte immer von fachkundigen Pflegenden, Beratern oder Therapeuten erfolgen, sie sollte nicht darauf aus sein möglichst großen Profit zu erzielen. Das Wohlbefinden und die Sicherheit des Patient und/oder Kunden haben höchste Priorität!

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Was tun bei einem Zeckenstich???

Seit Wochen kursiert ein Video durchs Netz, in dem gezeigt wird, dass man Pfefferminzöl auf eine festgebissene Zecke drauftropfen soll, damit diese das Weite sucht.

Ich kann nur eindringlich davor warnen dies auszuprobieren, da die Zecke nach dieser Attacke ihren gesamten Speichel in die Wunde "erbricht", und damit die Krankheitskeime besonders gut und vielzählig in die Bisswunde gelangen. Dies kann zu schweren Erkrankungen führen.


Zudem hat ein Arzt dies im Selbstversuch ausprobiert und es funktioniert nicht!!!!
http://www.mimikama.at/allgemein/brandgefaehrlich-zecken-problemlos-entfernen/

Fotolia 36065038 XS                                           Bild Fotolia © Carola Vahldiek

Bitte entferne die Zecke mit einer Zeckenkarte oder Pinzette vollständig  ohne sie dabei zu quetschen. Danach und wirklich erst danach kann man einen Tropfen sehr frisches und qualitativ hochwertiges Nelkenknospenöl (z.B. von Primavera, Farfalla, Neumond, Feeling usw) mit einem Wattestäbchen auftupfen. Bei kleineren Kindern bis 4 Jahre 2 Tropfen Nelkenknospenöl mit 2 ml Johanniskrautöl verdünnen und auftupfen.

Meine Kollegin Anja Maurer ist Expertin auf dem Gebiet, sie hat folgende Tipps:


Wenn man nichts zur Hand hat, kann man auch mit ein paar Haaren eine Schlinge um die Zecke legen und sie köpfen. Der im Körper verbleibende Kopf eitert dann von alleine raus. FSME-Viren werden  sofort mit dem Zeckenspeichel übertragen. Bei Borrelien und anderen Erregern sieht das anders aus - die brauchen eine Zeit, bis sie aus dem Zeckendarm über den Blutstrom in den Körper des nächsten Wirtes gelangen. Da ist schnelles Handeln wichtiger als das Zuwarten auf einen Arzt.


Eine Mischung nach einem Zeckenstich kann z.B. sein:
2 ml ätherisches Teebaumöl
1 ml ätherisches Manukaöl
2 ml ätherisches Lavendelöl
Erst stündlich pur auf die Stichstelle und dann später verdünnt über einen Zeitraum von 6 Wochen, dem Nachbeobachtungszeitraum bei Zeckenstichen.

Einen tollen Bericht zum Thema findet ihr auch bei Eliane klick hier

Zur Abwehr von Zecken und Insekten gibt es leider keinen 100 prozentigen Schutz, vielmehr hat sich gezeigt, dass bei einem Menschen das hilft und beim anderen eher eine andere Mischung. Daher bleibt nichts anderes als ausprobieren übrig.

Hier ein paar Möglichkeiten:

Vor dem Aufenthalt im Freien mit Kokosfett (BIO) großzügig einreiben - diese Methode ist sogar für Babys schon geeignet und sehr hautfreundlich, zudem duftet es einfach lecker. Auch Haustiere können so behandelt werden. Zudem kann man diesen zusätzlich Kokosfett ins Futter geben.

Kokos-Mückenschreck für Erwachsene

100 g Kokosfett (BIO)
15 Tropfen Eukalyptus citriodora
15 Tropfen Rosengeranie
10 Tropfen Patchouli
10 Tropfen Lavandin super
10 Tropfen Zeder

 Rosengeranie Kopie

Kokos-Mückenschreck für Kinder ab 4 Jahren

100 g Kokosfett
8 Tropfen Eukalyptus citriodora
8 Tropfen Zeder
6 Tropfen Lavandin super
4 Tropfen Teebaum

Zusätzlich kann es hilfreich sein ein Spray für Rucksack oder Tasche mit dabei zu haben, um zwischendurch auch die Kleidung und die Haut zu besprühen.

 

Fotolia 84216083 XS

Bild Fotolia © Calado

Insekt-Weg-Taschenspray
25 ml Wodka oder Weizenkorn
25 ml Lavendelhydrolat
10 Tropfen Eukalyptus citriodora
5 Tropfen Zeder
5 Tropfen Lavandin super
2 Tropfen Nelkenknospe

 

Um die Plagegeister in der Wohnung fernzuhalten:

Gerade in der warmen Jahreszeit stehen Fenster und Türen offen, diese Gelegenheit nutzt auch so manche Mücke, um einen ungebeten Besuch abzustatten. Da sich Duftlampen als ungeeignet herausgestellt haben, kam mir eine andere Idee:

Ich klebe Filzflecken, welche man eigentlich als Kratzschutz unter Fußbeine klebt  an die Fensterscheiben oder deren Rahmen und bedufte sie mit ein paar Tropfen folgender Mischung:

20 Tropfen Rosengeranie (Pelargonium graveolens)
20 Tropfen Lavandin (Lavandula hybrida)
6 Tropfen Patchouli (Pogostemon cablin)
10 Tropfen Lemongrass (Cymbopogon flexuosus)
10 Tropfen Citronella (Cymbopogon nardus)
4 Tropfen Nelkenknospe ( Syzygium aromaticum)

Sollten die kleinen Biester trotzdem zugestochen haben gibt es auch hier dufte Hilfe:

Juck-weg-Roll-on

10 ml Wodka
5 Tropfen Lavendel fein (Lavandula angustifolia)
3 Tropfen Teebaum (Melaleuca alternifolia)
2 Tropfen Melisse (Melissa officinalis)
2 Tropfen Pfefferminze (Mentha piperita) (für Kinder unter sechs Jahren weglassen)

das ganz in eine Roll-on Flasche geben und vor Gebrauch gut schütteln.

Kühlt und nimmt den Juckreiz, nach Insektenstichen.

Mehr solcher hilfreicher Tipps und Informationen gibt es auch in unserem Seminar (für Jeder(frau) mann) "Mit Aromatherapie durchs ganze Jahr" klick hier

 

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Dufte Reiseapotheke für Familien mit kleinen Kindern

Als Eliane Zimmermann (klick hier) und ich im Dezember letzten Jahres unser Facebookgruppe aromaMAMA (klick hier) gegründet haben, haben wir nicht damit gerechnet in nicht einmal 6 Monaten schon 1800 Mitglieder zu haben.

Unser Anliegen war es, mit dieser Gruppe ratsuchenden Müttern (leider fast nur Mütter) eine seriöse Plattform zu bieten, auf der sie kompetenten und verantwortungsvollen Rat zum Thema Aromatherapie rund ums Kind und die Schwangerschaft bekommen können. Wir haben viele Dateien zu häufig gestellten Fragen erarbeitet und das Thema Qualität und richtigen Einkauf aufgegriffen. Viele Stunden Arbeit haben wir in diese Gruppe investiert und bereuen es keine Minute. Viele Gruppenmitglieder beteiligen sich aktiv am Austausch und informieren sich regelmäßig.

Wir überprüfen alle Beiträge bevor wir sie freigeben, so dass die Gruppe so gut wie werbefrei bleibt. Auch Fragen, die nicht zur Gruppenthematik passen werden an andere Gruppen weiterempfohlen oder gelöscht. Darüber hinaus behalten wir alle Beiträge und Diskussionen auch nach Freischaltung im Auge, um fehlerhafte Empfehlungen und unsachlichen Umgang direkt zu vermeiden. Zudem weisen wir bei ernsthaften Erkrankungen darauf hin, einen Arzt, HP oder Aromaexpertenn aufzusuchen.

All das hat dazu geführt, dass wir bis heute sagen können: aromaMAMA ist eine rundum gelungene Sache!

In den Wintermonaten drehten sich die Fragen hauptsächlich um Erkältungserscheinungen, Windpocken und Magen-Darm-Infekte. Nun taucht vermehrt die Sommerfrage nach einer Reiseapotheke mit Kindern auf.

Reiseapotheke fur Familien mit Kindern

Lavendel fein/extra
bei Insektenstichen, Verbrennungen, Sonnenbrand, Schürfwunden, Unruhe, Schlaflosigkeit, Husten

Lavendel ist eines der wenigen ätherischen Öle, welches ich auch in der Not z.B. bei Insektenstichen oder kleineren Verbrennungen pur verwende

Lavendel Roll-on -> 10 ml Wodka oder Weizenkorn + 10 Tropfen Lavendel extra oder fein, kühlend und juckreizstillend

Zu den genannten ätherischen Ölen kann bei größeren Kindern (ab etwa 6 Jahren) und für Erwachsene noch Pfefferminze mit eingepackt werden. Sie wird bei Kopfschmerzen, Übelkeit und zum kühlen bei Insektenstichen verwendet.

Teebaum
desinfizierend,
Halsschmerzen -> einen Tropfen auf einen Teelöffel Salz, das ganze in ein Glas lauwarmes Wasser und damit gurgeln, wenn es schnell gehen muss nehme ich einen Tropfen auf ein Stück Würfelzucker und lasse es im Mund zergehen

vorbeugend gegen Pilz (antimykotisch) -> 30 ml Aloe vera Mazerat, 3 Tropfen Teebaum, 3 Tropfen Lavendel fein, 1 Tropfen Cajeput und 2 Tropfen Neroli

Cajeput
Muskelschmerzen -> 10 ml Aloe vera Mazerat, 4 Tropfen Cajeput, 1 Tropfen Pfefferminze, 2 Tropfen Lavendel fein

Ohrenschmerzen -> 2 Tropfen Cajeput mit 5 ml Johanniskrautöl mischen auf ein Wattebausch und diesen in die Ohrmuschel sanft einlegen (niemals ins Ohr tropfen!) und den Rest hinter dem Ohr sanft einmassieren

Bronchitis -> 10 ml Aloe vera Mazerat, 2 Tropfen Cajeput, 2 Tropfen Lavendel fein, 1 Tropfen Teebaum

Schnupfen -> Nasenflügelöl - 5 ml Basisöl, 1 Tropfen Cajeput

Blasenentzündung -> 10 ml Johanniskrautöl, 3 Tropfen Cajeput, 2 Tropfen Lavendel fein auf eine Kompresse und eine Blasen-Öl-Auflage damit machen

Insektenstich Roll on (ab 6 Jahre)

10 ml Weizenkorn
4 Tropfen Pfefferminze
4 Tropfen Lavendel fein
2 Tropfen Cajeput

Folgende Notfallmischung kann man zu Hause schon herstellen:

CILM-Mix für alle kleinen und großen Notfälle

Cistrose

Immortelle

Lavendel

Manuka

zu gleichen Teilen gemischt - darf auch pur verwendet werden. Bei kleineren Wunden, Verletzungen usw.

Viele Tipps und Anregungen rund um den richtigen Umgang mit ätherischen Ölen bei Kindern gibt es in unseren Seminaren "Basisseminar Aromapflege" (klick hier) und "Aromatherapie für Kinder" (klick hier)

Ab sofort ist mein Buch vorbestellbar (klick hier)

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Ängste & Co.

Heute unterrichtet die wunderbare Jeanine Jung in meinem Seminarhaus das Thema "kleine Kugel - GROßE Wirkung; die homöopathische Hausapotheke" (klick hier). Jeanine ist Heilpraktikerin mit eigener Praxis. Zu ihren Fähigkeiten zählt auch die Akupunktur. Da ich schon seit einiger Zeit wieder starke Schmerzen im Nackenschulterbereich habe, hat sie mir angeboten mir ein paar Nadeln zu "setzen". HA - ich und Nadeln.....das ist so eine Geschichte für sich. Anhand meiner Ängstlichkeit und meiner Reaktion, konnte sie nun auch noch meinen "homöopathischen Typen" bestimmen, bleibt aber mein Geheimnis ;-)

Die anderen Seminarteilnehmer waren über meine wirklich große Angst vor den Nadeln und meiner Reaktion doch sehr belustigt - ist ja auch seltsam wenn ein erwachsener Mensch "sich so anstellt".

Aber ich glaube ähnliche unsinnige Ängste plagen doch so einige von uns, oder?

Angstgefühle beginnen schon im Kindesalter mit der Angst z.B. vor Hunden, der Angst vorm Hinfallen, der Angst vorm Alleinsein usw. und gehen bis zu unserem Lebensende mit der Angst vor dem Sterben.

Für diese alltäglichen "ängstlichen" Gefühle können ätherische Öle hilfreiche Begleiter sein. Wie schon oft beschrieben gehen Düfte direkt ins limbische System, welches auch als Duftgedächtnis beschrieben wird. Dort werden bestimmte Botenstoffe wie z.B. Serotonin, Encephalin, Adrenalin usw. ausgeschüttet, welche direkten Einfluss auf unsere Emotionen haben.
Auch die "normalen" Angstgefühle jedes Menschen können bestimmte Symptome vor dem mit der Angst besetzten Ereigniss, auslösen:

  • Herzrasen
  • Muskelverspannungen
  • Schlafstörungen
  • Unruhe
  • Schweißausbrüche
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • der  Situation aus dem Weg gehen - davonlaufen

Nicht selten führen diese Gefühle zu großem Stress bei den Betroffenen.

Wusstest du dass

Ängste bei Kindern können mit dem Einsatz ätherischer Öle in der Duftlampe, im Bad, im Massageöl oder als Parfum in einem kleinen Roll on sehr hilfreich sein:

  • Mandarine rot (Citrus reticulata) - beruhigend
  • Melisse (Melissa officinalis) - beruhigend, angstlösend
  • Neroli (Citrus aurantium) - auch als Notfallöl (aromatische Rescue Tropfen) bekannt
  • Benzoe (Styrax benzoe) - einhüllend, vermittelt Geborgenheit
  • Tonka (Dipteryx odorata) - s.Benzoe
  • Vanille (Vanilla planifolia) - s. Benzoe
  • Lavendel (Lavandula angustifolia/vera) - beruhigend, schlaffördernd
  • Kamille römisch (Anthemis nobilis) - beruhigend
  • Zeder (Cedrus atlantica) - stärkend, mutmachend
  • Bergamotteminze (Mentha citrata) - ausgleichend auf das ZNS

Hierzu sollte sich das Kind zwei der genannten Öle aussuchen, welche es am liebsten mag.

Mutöl für Kinder (z.B. bei Schulwechsel, bei Trennungsängsten usw.)
50 ml Johanniskrautöl (im Sommer ein anderes Basisöl verwenden)
2 Tropfen Zeder
4 Tropfen Mandarine rot
2 Tropfen Vanille
2 Tropfen Neroli

Nun noch ein paar Beispiele alltäglicher Ängste:

Prüfungsangst
Meist beginnt diese Form der Angst Tage, manchmal sogar Wochen vor dem eigentlichen Prüfungstermin. Es kommt zu Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen beim Lernen, Durchfällen uvm.
Hier haben sich folgende ätherische Öle bewährt:

  • Lavendel (Lavandula angustifolia/vera) - beruhigend, ausgleichend, schlaffördernd
  • Melisse (Melissa officinalis) - angstlösend, beruhigend
  • Zeder (Cedrus atlantica) - stärkend, mutmachend
  • Basilikum (Ocimum basilicum) ct. Linalool - angstlösend, blutdrucksenkend, ausgleichend auf das ZNS
  • Kamille römisch (Anthemis nobilis) - beruhigend
  • Neroli (Citrus aurantium) - blutdrucksenkend, nervenberuhigend
  • Petit Grain (Citrus aurantium ssp. aurantium) - nervenberuhigend, stressregulierend
  • Bergamotte (Citrus aurantium ssp. bergamia) - beruhigend, antidepressiv, ausgleichend auf die Psyche
  • Weihrauch (Boswellia sacra) - beruhigend
  • Majoran (Origanum majorana) - wirkt stark auf den Parasympathikus (dieser ist zuständig für Ruhe, Ausgeglichenheit usw.), blutdrucksenkend
  • Zypresse (Cupressus sempervirens) - zentrierend, neurotonisch
  • Rosmarin (Rosmarinus officinalis) ct. Cineol - konzentrationsfördernd, neurotonisch

Duftlampe "Konzentration"
5 Tropfen Zitrone
2 Tropfen Rosmarin cineol
2 Tropfen Lavandin super

Körperöl 
50 Johanniskrautöl
3 Tr. Zeder
3 Tr. Lavendel fein
2 Tr. Zypresse
4 Tr. Bergamotte

Riechfläschchen zur Prüfung
4 Tr. Neroli
2 Tr. Kamille römisch
4 Tr. Bergamotte
2 Tr. Petit Grain
1 Tr. Zypresse
2 Tr. Melisse

Flugangst
Hier können alle oben genannten Öle zum Einsatz kommen, zusätzlich bei Übelkeit kann noch Zitrone (Citrus limonum), Pfefferminze (Mentha piperita) und Ingwer (Zingiber officinalis) dazu gemischt werden.

Riechfläschchen bei Flugangst
4 Tr. Neroli
3 Tr. Zeder
3 Tr. Bergamotte
2 Tr. Lavendel fein
2 Tr. Petit Grain
4 Tr. Zitrone 
1 Tr. Pfefferminze 


Ängste entstehen auch vor Operationen, hier hat man sogar festgestellt, dass es  Sinn macht, das Bett des Patienten, in dem er vor der OP lag, neu zu beziehen, bevor er nach der Operation wieder in dieses gelegt wird. Der Schweiß nimmt durch die Angst einen anderen Geruch an und dieser (Angstschweiß) könnte sich negativ auf die Psyche und den Heilungsverlauf auswirken. 
Vor der Operation kann man den Patienten Ölläppchen zum riechen anbieten mit Lavendel fein oder Kamille römisch und bei Kindern auch gerne Mandarine rot.

Neroli

"Das Seelenwasser" - Nerolihydrolat

eins meiner wichtigsten und am häufigsten angewendeten Hydrolaten, bei allen seelischen Schieflagen, bei Angst, Unruhe, Schlaflosigkeit, Nervosität und Schock, oder einfach weil es schön duftet!
In der Aromapflege kann es als eine tolle Alternative zum recht kostspieligen ätherischen Neroliöl z.B. vor chirugischen oder diagnostischen Eingriffen, als Körperspray, Raumspray, in der Duftlampe oder als Kompresse genutzt werden.
Gerade für Kinder empfehle ich dieses Hydrolat viel lieber als das ätherische Öl, da es ganz sanft Ängste, Unruhe und Blockaden lösen kann. Kinder benötigen immer eine viel geringere Dosierung als Erwachsene gerade wenn es um seelische Probleme geht. Hier dosiere ich selbst bei etwas größeren Kindern die ätherischen Öle bei maximal 0,4 - 0,5 %.

Angst bei Atmennot

1 Tropfen Weihrauch (Boswellia sacra) auf eine Kompresse und dem Patienten zum Riechen anbieten

sollte der Weihrauch zu heftig sein, kann zusätzlich ein Tropfen Orangenöl dazugetropft werden.

 

Zahnarztangst

"Angstfrei"
15 Tropfen Blutorange
3 Tropfen Kamille römisch
4 Tropfen Lavendel fein

5 Tropfen der Mischung in die Duftlampe oder 1-2 Tropfen auf eine Kompresse zum riechen.

Studie Zahnarztangst

In einer Studie an 200 Patienten im Alter zwischen 18 und 77 Jahren (zur Hälfte Frauen und zur Hälfte Männer), welche sich einer Zahnbehandlung unterziehen mussten, hat man den Einfluss der ätherischen Öle von Lavendel und Orange untersucht. Die Raumbeduftung wurde im Wartezimmer eingesetzt, die Patienten, welche dem Duft der beiden ätherischen Öle ausgesetzt waren, hatten im Vergleich zu einer Kontrollgruppe ohne Dufteinfluss weniger Angst, eine bessere Stimmung und fühlten sich wesentlich entspannter. Die Patientengruppe mit Entspannungsmusik fühlte sich zwar entspannter als die Kontrollgruppe, aber schlechter als die Duftgruppe. (Lehrner et al. 2005)

Weitere interessante Fakten zum Thema Angst gibt es in unserem Seminar: "Ätherische Öle bei Angst & Schmerz" (klick hier)

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