
Iris x germanica L. und Iris x pallida Lam.
Haupt-Inhaltsstoff(e): sehr verträgliche Sesquiterpenketone wie Iron und Ionon
Um den schweren blumig-erdigen Duft der Iris zu gewinnen, müssen deren Rhizome (die knolligen „Wurzeln“, die im Beet noch sichtbar sein müssen) extrem vorsichtig ausgegraben werden. Dann wird die kostbare Ernte circa 3 Jahre gelagert, sie muss ständig beobachtet werden, Schimmel und andere „Unfällen“ müssen vermieden werden. Nach all der Zeit kann es endlich destilliert werden.
So ist es nicht verwunderlich, dass ein Milliliter über 200 Euro kostet!!! Da dieses psychisch stabilisierende und aufhellende ätherische Öl in so hoch konzentrierter Form gar nicht spannend riecht, macht es darum ohnehin Sinn, die 1%-ige Version zu kaufen, diese gibt es von mehreren Anbietern (für unter 20€). Dieser Duft kann so wie er ist als Parfüm verwendet werden, es duftet wunderbar nach Veilchenblüten.
Viele weitere Informationen zur Iris auch im Öle-Lexikon von Eliane Zimmermann (Klick).
