Iris pallida: Stresshormon Cortisol und unsere Haut

Stresshormon Cortisol und unsere Haut – was Iris pallida im Labor bewirken konnte

 

Dass länger anhaltender Stress auch an unserer Haut Spuren hinterlassen kann, kennen viele Menschen aus eigener Erfahrung. Die Haut wirkt vielleicht trockener, empfindlicher oder weniger prall. Einer der Botenstoffe, die dabei eine Rolle spielen können, ist Cortisol – ein körpereigenes Hormon, das unter anderem im Rahmen unserer Stressreaktion ausgeschüttet wird.

Eine interessante Laborstudie von Choo und Kolleg:innen aus dem Jahr 2023 hat untersucht, wie Cortisol auf menschliche Hautzellen wirkt – und ob ein Extrakt aus Iris pallida, diese Veränderungen beeinflussen kann.
Iris pallida: Stresshormon Cortisol und unsere Haut

Was passiert unter dem Einfluss von Cortisol?

Für eine stabile und gut durchfeuchtete Haut sind unter anderem Kollagen Typ I und Hyaluronsäure wichtig.

Kollagen kann man sich vereinfacht als einen Teil des „Stützgerüstes“ unserer Haut vorstellen. Hyaluronsäure wiederum kann Wasser binden und trägt damit zur Feuchtigkeit und Beschaffenheit des Gewebes bei.

In den untersuchten menschlichen Hautzellen führte Cortisol dazu, dass weniger Vorstufen von Kollagen Typ I und weniger Hyaluronsäure gebildet wurden. Auch Gene, die für die Herstellung dieser wichtigen Hautbestandteile eine Rolle spielen, waren unter Cortisoleinfluss weniger aktiv.

Genau hier wurde es für die Forschenden interessant.

Was bewirkte der Iris-pallida-Extrakt?

Wurden die Zellen zusätzlich mit einem Extrakt aus Iris pallida behandelt, konnte dieser den durch Cortisol verursachten Rückgang teilweise beziehungsweise deutlich abschwächen.

Auch auf molekularer Ebene beobachteten die Forschenden einen interessanten Mechanismus: Cortisol entfaltet viele seiner Wirkungen, indem es an den sogenannten Glukokortikoidrezeptor bindet. Dieser Rezeptor kann anschließend in den Zellkern wandern und dort die Aktivität bestimmter Gene beeinflussen.

Der Iris-Extrakt hemmte in diesem Versuchsmodell genau diesen Vorgang – der aktivierte Rezeptor gelangte weniger in den Zellkern.

Als einen wichtigen Bestandteil des Extraktes identifizierten die Forschenden Irigenin, ein pflanzliches Isoflavon. Auch isoliertes Irigenin konnte dem durch Cortisol ausgelösten Rückgang des Kollagens in den untersuchten Zellen entgegenwirken.

Bedeutet das, dass Iris pallida „Stresshaut repariert“?

So weit dürfen wir anhand dieser Studie nicht gehen.

Die Untersuchung fand an kultivierten menschlichen Hautzellen im Labor statt. Das ist ein wichtiger Unterschied zu einer Studie, bei der Menschen einen Wirkstoff tatsächlich auf die Haut auftragen und anschließend untersucht wird, ob sich Hautfeuchtigkeit, Elastizität, Falten oder andere Parameter verändern.

Die Studie zeigt also zunächst einen interessanten biologischen Mechanismus: Bestandteile aus Iris pallida konnten unter Laborbedingungen bestimmte negative Auswirkungen von Cortisol auf Kollagen- und Hyaluronsäurebildung abschwächen.

Ob sich daraus auch eine relevante Wirkung bei der Anwendung am Menschen ergibt, müssen klinische Untersuchungen zeigen.

Warum die Studie trotzdem spannend ist

Sie macht sichtbar, wie eng Stresshormone und Hautstoffwechsel miteinander verbunden sein können. Unsere Haut ist eben nicht einfach nur eine äußere Hülle. Ihre Zellen reagieren auf Botenstoffe und hormonelle Signale – und chronisch erhöhte Cortisolspiegel können dabei Prozesse beeinflussen, die für Hautstruktur und Feuchtigkeit wichtig sind.

Gleichzeitig liefert die Untersuchung einen interessanten Ansatz für die weitere Erforschung pflanzlicher Inhaltsstoffe in der Hautpflege.

Kurz gesagt: Iris pallida ist nach dieser Studie kein nachgewiesenes Mittel gegen stressbedingte Hautalterung. Der Extrakt zeigt jedoch im Zellmodell ein interessantes Potenzial, bestimmte durch Cortisol ausgelöste Veränderungen im Kollagen- und Hyaluronsäurestoffwechsel abzumildern.

Studie:
Choo JH, Lee HG, Lee SY, Kang NG. Iris pallida Extract Alleviates Cortisol-Induced Decrease in Type 1 Collagen and Hyaluronic Acid Synthesis in Human Skin Cells. Current Issues in Molecular Biology. 2023;45(1). PMID: 36661511. DOI: 10.3390/cimb45010025.

Iristraum. Pflege für gestresste Haut

Wenn die Haut gestresst wirkt, spannt oder sich trocken anfühlt, braucht sie vor allem Feuchtigkeit und eine gute Lipidpflege.

Unsere Schüttellotion „Iristraum“ verbindet beides in einer Anwendung.
Iris pallida: Stresshormon Cortisol und unsere Haut

Rosenhydrolat versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und wirkt angenehm erfrischend. Aprikosenkernöl ist ein feines, gut einziehendes Pflanzenöl und eignet sich besonders für pflegebedürftige Haut. Wildrosenöl ergänzt die Mischung mit seinen wertvollen ungesättigten Fettsäuren und unterstützt die Pflege anspruchsvoller Haut. Dazu kommen 3 Tropfen Iris flora. Ein feiner, pudrig-blumiger Duft, der diese Hautpflege zu einem kleinen Duftmoment macht.

Die Rezeptur eignet sich besonders für die Haut ab etwa 30 Jahren, wenn Feuchtigkeit, Regeneration und eine ausgewogene Lipidpflege zunehmend wichtiger werden.

Rezeptur für 50 ml:
20 ml Aprikosenkernöl
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25 ml Rosenhydrolat
3 Tropfen Iris flora von Duftnest

Vor jeder Anwendung gut schütteln, damit sich Öl- und Hydrolatphase kurz miteinander verbinden. Dann auf die gereinigte Haut geben und sanft verteilen.

Zwei Phasen. Feuchtigkeit und hochwertige Pflanzenöle. Eine unkomplizierte Pflege für gestresste Haut.

Die Grafiken wurde mit KI-Unterstützung gestaltet. Produktfoto: Originalbild / Gestaltung: KI-unterstützt.

 

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