Vaginalflora, pH-Wert und Mikrobiom verstehen
Haut & Schleimhaut – zwei Schutzsysteme mit völlig unterschiedlicher Biologie
Der menschliche Körper verfügt über zwei große Schutzsysteme:
die äußere Haut und die innere Haut, also die Schleimhäute.
Beide sind lebenswichtige Barrieren zwischen Innen und Außen – und doch unterscheiden sie sich in Aufbau, Funktion und Pflegebedarf grundlegend.
Die äußere Haut schützt uns nach außen hin.
Sie besteht aus mehreren Schichten – Epidermis, Dermis und einer schützenden Lipidbarriere.
Diese Barriere ist wie ein feiner, natürlicher Schutzfilm aus Fett und Feuchtigkeit.
Sie verhindert, dass Krankheitserreger eindringen, und sorgt dafür, dass Wasser im Körper bleibt.
Kosmetische Hautpflege orientiert sich meist an diesem System.
Ganz anders arbeitet die innere Haut, unsere Schleimhäute.
Sie kleiden den gesamten Körper von innen aus – in Mund, Nase, Lunge, Darm, Blase und im Intimbereich.
Im Gegensatz zur äußeren Haut besitzen Schleimhäute keine Hornschicht und keine Lipidbarriere.
Sie sind dünner, empfindlicher und durchlässiger.
Statt Fetten schützen sie sich durch Feuchtigkeit, Schleimstoffe und ein fein austariertes Mikrobiom.
Das bedeutet:
Was für die äußere Haut gut ist, kann für Schleimhäute reizend oder sogar schädlich sein.
Seifen, Alkohol, ätherische Öle in zu hoher Konzentration oder andere fettlösende Substanzen greifen hier schneller an.
Schleimhäute reagieren nicht nur auf physikalische Reize, sondern auch auf hormonelle und emotionale Veränderungen.
Ihr Zustand spiegelt wider, wie ausgeglichen das innere Milieu ist – hormonell, immunologisch und seelisch.
Darum gilt:
Haut und Schleimhaut verlangen nicht dieselbe Pflege, sondern ein gleiches Maß an Aufmerksamkeit – angepasst an ihre ganz eigene Biologie.
Viele Beschwerden im Intimbereich entstehen nicht plötzlich, sie entwickeln sich schleichend. Oft über Wochen oder Monate. Brennen, Juckreiz, Ausfluss oder wiederkehrende Infektionen wirken dann wie ein überraschender Einschnitt, obwohl der Körper bereits lange zuvor aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Im Zentrum steht fast immer die Vaginalflora. Sie ist kein passiver Zustand, sondern ein aktives biologisches Schutzsystem. Solange dieses System stabil ist, schützt es zuverlässig vor Pilzen, Bakterien und vielen Viren.
Der pH-Wert und die Schleimhautbeschaffenheit verändern sich im Laufe des Zyklus, mit den Lebensphasen und mit jeder hormonellen Umstellung.
Dieses Wissen hilft, den eigenen Körper besser zu verstehen und normale Schwankungen nicht als Störung, sondern als Ausdruck von Lebendigkeit zu sehen.

Eine gesunde Vaginalflora wird von Milchsäurebakterien dominiert, vor allem von Lactobazillen. Diese Bakterien produzieren Milchsäure und halten dadurch den pH-Wert der Scheide im sauren Bereich zwischen etwa 3,8 und 4,5. Dieses saure Milieu ist entscheidend. Es hemmt das Wachstum pathogener Keime und verhindert deren Ausbreitung.
Solange Lactobazillen überwiegen, bleibt der Intimbereich gut geschützt. Sinkt ihre Anzahl, verändert sich das Milieu. Der pH-Wert steigt. Die Umgebung wird weniger sauer. Pilze, Bakterien und Viren finden bessere Bedingungen vor. Beschwerden treten dann nicht selten gehäuft oder immer wiederkehrend auf.
Dieser Prozess ist kein Zeichen mangelnder Hygiene. Häufig ist sogar das Gegenteil der Fall. Übertriebene oder falsche Intimpflege gehört zu den häufigsten Ursachen für eine gestörte Vaginalflora.
Ein zentraler Einflussfaktor ist das Hormon Östrogen. Es fördert die Vermehrung der Lactobazillen und damit die Milchsäurebildung. Sinkt der Östrogenspiegel, verändert sich die Zusammensetzung der Vaginalflora deutlich. Das betrifft Frauen in den Wechseljahren ebenso wie Frauen nach Geburten, während der Stillzeit oder unter bestimmten Hormon oder Krebstherapien.
In diesen Phasen ähnelt die Vaginalflora häufig wieder der von Mädchen vor der Pubertät. Die Zahl der Lactobazillen nimmt ab.
Der pH-Wert steigt. Die Schleimhaut wird anfälliger für Reizungen und Infektionen. Trockenheit, Juckreiz oder Brennen sind dann keine Seltenheit.
Der pH-Wert spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die Hautoberfläche liegt in der Regel zwischen 4,7 und 5,5. Die Vagina ist deutlich saurer. Viele Intimwaschprodukte orientieren sich jedoch am Haut-pH oder liegen sogar im alkalischen Bereich. Für den Intimbereich ist das problematisch.

Alkalische Seifen und Waschlotionen können den vaginalen pH-Wert kurzfristig in Richtung 8 oder 9 verschieben. Das schwächt die Schutzflora massiv. Der Körper reagiert oft mit einem süßlich unangenehmen Geruch. Dieser wird häufig fälschlicherweise als Zeichen mangelnder Hygiene interpretiert. Tatsächlich ist er meist ein Hinweis auf ein gestörtes mikrobielles Gleichgewicht.
Die Vaginalflora ist zudem kein isoliertes System. Sie steht in enger Verbindung mit dem Darmmikrobiom. Alles, was die Darmflora stört, kann sich auch im Intimbereich bemerkbar machen. Besonders deutlich zeigt sich das nach Antibiotikatherapien. Werden nützliche Darmbakterien reduziert, leidet oft auch die Vaginalflora.
Darmpflege ist deshalb immer auch Vaginalpflege. Eine gezielte orale Zufuhr nützlicher Bakterien kann helfen, das Gleichgewicht schneller wiederherzustellen. Ziel ist eine rasche Wiederbesiedelung mit schützenden Mikroorganismen.
Eine darmfreundliche Ernährung mit Ballaststoffen, Gemüse, fermentierten Lebensmitteln und Omega-3-Fettsäuren stärkt indirekt auch das vaginale Milieu.
Zink, Vitamin D, B-Vitamine und Probiotika fördern die Schleimhautregeneration.
Eine intakte Darmflora ist die stille Grundlage jeder gesunden Vaginalflora.
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Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umgang mit Hygiene. Schleimhäute sind keine Haut. Sie reagieren empfindlicher auf chemische Reize. Desinfektionsmittel, aggressive Tenside wie Natriumlaurylsulfat und häufiges Waschen entfernen nicht nur unerwünschte Keime. Sie zerstören auch schützende Mikroorganismen und schwächen das lokale Abwehrsystem.
Exkurs:
Warum aggressive Tenside wie Natriumlaurylsulfat Haut und Schleimhäute reizen können
Tenside sind waschaktive Substanzen – sie lösen Fette und Schmutz und sorgen dafür, dass sich Wasser und Öl miteinander verbinden können. Ohne Tenside gäbe es keine Seife, kein Shampoo und keine Duschlotion.
Doch nicht jedes Tensid ist gleich sanft.
Eines der bekanntesten und zugleich problematischsten Tenside ist Natriumlaurylsulfat (SLS).Es wird seit Jahrzehnten in Reinigungsprodukten eingesetzt, weil es stark schäumt, billig herzustellen und hochwirksam entfettend ist. Genau diese Eigenschaften machen es in der Haut- und Schleimhautpflege jedoch problematisch.
Natriumlaurylsulfat entfernt nicht nur Schmutz und überschüssiges Fett – es löst auch die natürlichen Lipide, die den Schutzfilm von Haut und Schleimhäuten bilden.
Dieser Schutzfilm ist Teil der biologischen Barriere, die den Körper vor Austrocknung, Reizstoffen und Mikroorganismen bewahrt.Wird er regelmäßig zerstört, reagiert die Haut mit Trockenheit, Spannungsgefühl, Rötung und Juckreiz. Bei Schleimhäuten, die keine Hornschicht besitzen, können diese Reaktionen noch schneller und intensiver auftreten.
Viele Frauen erleben dann ein paradoxes Phänomen:
Je mehr sie waschen, desto empfindlicher wird die Haut.
Je stärker das Reinigungsgefühl, desto schwächer wird das eigene Schutzsystem.
Aus aromapflegerischer Sicht ist das entscheidend:
Aggressive Tenside stören nicht nur das Fetthaushaltssystem der Haut, sondern auch das mikrobielle Gleichgewicht – also die Balance zwischen schützenden und potenziell pathogenen Keimen. Gerade im Intimbereich kann dies zu wiederkehrenden Reizungen, Trockenheit oder Infektionen führen.
Tabuthema Hämorrhoiden
Im übrigen ist eine übertriebene Hygiene auch bei Menschen mit Hämorrhoiden fatal – Seifenreste sammeln sich in den feinen Fältchen der Rosette (dem äußeren Schließmuskel des Pos) und verursachen dort Juckreiz und Entzündungen
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Was ist die Alternative?
Für empfindliche Haut und Schleimhäute eignen sich milde, pflanzenbasierte Tenside wie:
- Coco-Glucoside oder Lauryl Glucoside (aus Kokosöl und Zucker gewonnen)
- Disodium/Sodium Cocoyl Glutamate (auf Basis von Aminosäuren)
- oder Produkte, die Hydrolate, Intimwaschschaum mit Milsäurebakterien oder Aloe Vera als Basis verwenden und ganz ohne Schaumstoffe auskommen.

Auch ein Umdenken in der Pflege ist hilfreich:
Nicht alles, was „sauber“ wirkt, ist pflegend. Manchmal bedeutet Pflege, weniger zu tun und den Körper wieder selbst regulieren zu lassen.
Fazit
Aggressive Tenside reinigen nicht, sie entziehen.
Milde Pflege unterstützt, sie bewahrt.
Für Haut und Schleimhäute gilt:
Was stark schäumt, ist selten sanft.
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Dieses Verständnis ist die Basis für jede weitere aromapflegerische Maßnahme im Intimbereich. Alles Weitere baut darauf auf.
Intimpflege ohne Schaden. Warum weniger schützt
Wenn Beschwerden im Intimbereich auftreten, greifen viele Frauen instinktiv zu mehr Pflege. Häufig bedeutet das mehr Waschen, spezielle Intimprodukte, Duftstoffe oder antibakterielle Zusätze. Genau das verschärft die Situation oft.
Der Intimbereich braucht keine intensive Reinigung. Er braucht Schutz.
Schleimhäute unterscheiden sich grundlegend von Haut. Sie besitzen keine schützende Hornschicht. Sie sind durchlässiger, empfindlicher und reagieren deutlich schneller auf äußere Einflüsse. Alles, was dort angewendet wird, wirkt direkter.
Urin, Vaginalsekret und abgestoßene Hautzellen sind wasserlöslich. Warmes Wasser reicht aus, um den äußeren Intimbereich zu reinigen. Mehr ist nicht nötig. Alles darüber hinaus greift in ein fein reguliertes System ein.
Viele handelsübliche Intimwaschprodukte enthalten Tenside, Duftstoffe oder konservierende Zusätze. Selbst Produkte, die als mild oder pH-hautneutral beworben werden, orientieren sich häufig am pH-Wert der Haut, nicht an dem der Vagina. Für den Intimbereich ist das oft bereits zu alkalisch.

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Alkalische Waschsubstanzen verschieben den vaginalen pH-Wert in kurzer Zeit deutlich nach oben. Werte von 8 oder 9 sind keine Seltenheit. In diesem Milieu verlieren Lactobazillen ihre Schutzfunktion. Pathogene Keime bekommen Raum. Der Körper reagiert mit Reizung, Trockenheit, Juckreiz oder vermehrtem Ausfluss.
Der häufig beschriebene süßliche oder unangenehme Geruch entsteht dabei nicht durch mangelnde Sauberkeit. Er ist ein Signal für ein gestörtes mikrobielles Gleichgewicht. Wird darauf mit noch mehr Reinigung reagiert, verstärkt sich der Kreislauf.
Ein besonders problematischer Inhaltsstoff ist Natriumlaurylsulfat. Dieses Tensid sorgt für Schaum und ein Gefühl von Sauberkeit. Auf Schleimhäuten wirkt es jedoch reizend, austrocknend und barriereschädigend. Juckreiz und Brennen können die Folge sein. Für den Intimbereich ist dieser Stoff ungeeignet.
Auch Desinfektionsmittel haben hier keinen Platz. Sie töten nicht selektiv. Sie zerstören schützende Mikroorganismen ebenso wie unerwünschte Keime. Das lokale Abwehrsystem wird geschwächt. Infektionen treten leichter auf und kehren häufiger zurück.
Aus aromatherapeutischer Sicht bedeutet Intimpflege deshalb vor allem Zurückhaltung. Ziel ist es, die natürlichen Schutzmechanismen zu erhalten oder wiederherzustellen. Nicht zu reinigen, sondern Bedingungen zu schaffen, in denen sich die Vaginalflora stabilisieren kann.
Hier kommen Hydrolate ins Spiel. Sie sind eine der sanftesten Formen pflanzlicher Pflege. Hydrolate enthalten nur sehr geringe Mengen ätherischer Öle. Der Anteil gelöster Duftmoleküle liegt meist unter 0,3 Prozent. Ihr pH-Wert bewegt sich häufig im leicht sauren Bereich. Damit sind sie gut verträglich für Schleimhäute.
Hydrolate enthalten kaum oxidationsanfällige Monoterpene. Sie reizen nicht und wirken dennoch regulierend. Sie eignen sich ideal als Ergänzung zur reinen Wasserreinigung oder als Basis für weitere Anwendungen.
Rosenhydrolat hat sich besonders bewährt. Es wirkt beruhigend, entzündungshemmend und regenerierend. Studien zeigen eine Hemmung des Wachstums bestimmter pathogener Keime sowie eine unterstützende Wirkung auf die lokale Immunabwehr. Rosenhydrolat kann pur angewendet oder in Schüttellotionen integriert werden.
Auch Apfelessig in hochwertiger Bioqualität kann eine Rolle spielen, wenn er fachlich korrekt eingesetzt wird. In Kombination mit Hydrolaten und ätherischen Ölen entsteht ein sogenanntes Aromacetum (Doris Karadar). Diese Zubereitung unterstützt die Regulation des vaginalen pH-Werts und kann bei wiederkehrenden Beschwerden stabilisierend wirken. Entscheidend sind dabei die richtige Verdünnung und eine gezielte Anwendung.
Intimpflege bedeutet nicht Kontrolle. Sie bedeutet Vertrauen in die Selbstregulationsfähigkeit des Körpers. Aromapflege versteht sich hier als Begleitung, nicht als Eingriff.
Beschwerden sind oft kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Ausdruck von Regulation.
Der Körper zeigt, wo Schutz fehlt oder wo er Unterstützung braucht.
Wer lernt, diese Signale zu deuten, anstatt sie zu bekämpfen, handelt selbstfürsorglich und beugt wiederkehrenden Problemen wirksam vor.
Gastfreundschaft die sich auszahlt – das Mikrobiom als stiller Verbündeter
Auf und in unserem Körper leben Milliarden Mikroorganismen – Bakterien, Pilze und Viren, die in einem komplexen Gleichgewicht miteinander existieren.
Zusammen bilden sie das Mikrobiom, oder präziser gesagt: die Mikrobiota.
Lange Zeit galt dieser Mikrokosmos als etwas, das es zu bekämpfen galt. Heute wissen wir: Diese winzigen Mitbewohner sind keine Gegner – sie sind unsere wichtigsten Verbündeten.

Das Mikrobiom bildet eine lebendige Schutzschicht. Es verteidigt uns gegen Eindringlinge, trainiert das Immunsystem, reguliert Entzündungsprozesse und sorgt dafür, dass nützliche Mikroorganismen dort bleiben, wo sie gebraucht werden. Ohne diese Balance wäre unsere Haut, unsere Schleimhaut und auch unser Immunsystem weit weniger widerstandsfähig.
Doch wie jede gute Gemeinschaft reagiert auch das Mikrobiom empfindlich auf Störungen. Zu viel Reinigung, aggressive Tenside, Desinfektionsmittel, bestimmte Medikamente oder Antibiotika bringen das System aus dem Gleichgewicht.
Dann verlieren die „guten“ Bakterien ihren Platz – und Krankheitserreger können sich leichter ausbreiten.
Man könnte sagen:
Ein stabiles Mikrobiom lebt von gegenseitigem Respekt – wir bieten ihm gute Lebensbedingungen, und es schützt uns im Gegenzug.
Gerade in der Haut- und Schleimhautpflege bedeutet das: Weniger ist mehr.
Übertriebene Hygiene, ständige Desinfektion oder stark schäumende Produkte mögen kurzfristig Sauberkeit vermitteln, zerstören aber langfristig die biologische Vielfalt, die uns gesund hält.
Pflege, die das Mikrobiom respektiert, erkennt den Wert dieser mikrobiellen Gemeinschaft.
- Sie unterstützt, statt zu zerstören.
- Sie schafft Bedingungen, in denen die „guten Gäste“ bleiben wollen: ein leicht saures Milieu, Feuchtigkeit, Milde – und das bewusste Weglassen unnötiger Reize.
Hydrolate, Aromacetum und Schüttellotionen. Sanfte Regulierung statt Eingriff
Wenn im Intimbereich Pflege sinnvoll ist, dann in einer Form, die reguliert statt zu dominieren. Schleimhäute brauchen keine Reize. Sie brauchen Milde, Feuchtigkeit und ein Umfeld, in dem Regeneration möglich ist. Genau hier zeigen Hydrolate, Aromacetum und Schüttellotionen ihre besondere Stärke.
Hydrolate sind keine Nebenprodukte.
Sie sind eigenständige, hochwirksame Zubereitungen mit sehr feiner Wirkung. Sie entstehen bei der Wasserdampfdestillation aromatischer Pflanzen und enthalten nur geringe Mengen ätherischer Öle. Meist liegt der Anteil unter einem Prozent, die tatsächlich gelösten Duftmoleküle sogar noch darunter.
Gerade diese niedrige Konzentration macht Hydrolate so wertvoll für die Schleimhautpflege. Sie wirken nicht reizend, sie überfordern das Gewebe nicht und sie greifen nicht aggressiv in das Mikrobiom ein. Ihr pH-Wert bewegt sich in der Regel im leicht sauren Bereich und damit deutlich näher am vaginalen Milieu als viele andere Pflegeprodukte.
Hydrolate enthalten kaum oxidationsanfällige Monoterpene. Das bedeutet weniger Reizpotenzial und eine sehr gute Verträglichkeit, auch bei sensibler oder vorgeschädigter Schleimhaut. In der Aromapflege sind sie deshalb oft die erste Wahl, wenn es um den Intimbereich geht.
Besonders bewährt hat sich Rosenhydrolat. Es wirkt entzündungshemmend, beruhigend und regenerierend. Die Schleimhaut wird befeuchtet, Spannungsgefühle lassen nach und gereiztes Gewebe kann sich erholen. Studien zeigen zudem eine antimikrobielle Wirkung von Rosenhydrolat, unter anderem durch die Unterstützung der lokalen Immunabwehr. Das macht es zu einer wertvollen Basis in der Intimpflege.
Hydrolate können pur angewendet werden, etwa als sanfte Spülung des äußeren Intimbereichs oder als Spray. Sie eignen sich ebenso als Grundlage für weiterführende Zubereitungen.
Ein besonders „intimfreundliches“ Produkt ist Aromacetum.
Dabei handelt es sich um eine Kombination aus hochwertigem Bio-Apfelessig, Hydrolaten und ausgewählten ätherischen Ölen. Der Apfelessig bringt Säure ein, die dem vaginalen Milieu entspricht. In der richtigen Verdünnung wirkt er nicht reizend, sondern regulierend.
Das Aromacetum unterstützt die Stabilisierung des pH-Werts und damit indirekt auch die Lactobazillen. Es eignet sich besonders bei wiederkehrenden Beschwerden, nach Infektionen oder wenn das Gefühl besteht, dass das Milieu aus dem Gleichgewicht geraten ist. Entscheidend ist dabei die Dosierung. Wenige Tropfen genügen. Mehr wäre zu viel.
Aromacetum ist kein Reinigungsprodukt.
- Es ist eine regulierende Maßnahme.
- Es wird gezielt und zeitlich begrenzt eingesetzt.
Neben Hydrolaten und Aromacetum haben sich Schüttellotionen bewährt. Sie verbinden eine wässrige Phase mit einer öligen Phase und vereinen damit Feuchtigkeit und Schutz. Vor jeder Anwendung werden sie gut geschüttelt, damit sich beide Phasen kurzzeitig verbinden.
Eine klassische Rezeptur besteht aus Rosenhydrolat, Mandelöl und Granatapfelsamenöl. Diese Kombination pflegt trockene, gereizte und empfindliche Schleimhäute. Sie eignet sich besonders bei hormonell bedingter Trockenheit, in den Wechseljahren, nach Geburten oder begleitend bei belastenden Therapien.
Mandelöl wirkt mild pflegend und schützt das Gewebe, ohne es abzuschließen. Granatapfelsamenöl bringt eine ausgeprägte entzündungshemmende und regenerierende Wirkung mit. Rosenhydrolat sorgt für Feuchtigkeit und Beruhigung. Zusammen entsteht eine Zubereitung, die nicht reparieren will, sondern unterstützt.
Wichtig ist auch hier Zurückhaltung.
Schüttellotionen werden sparsam angewendet. Sie sollen begleiten, nicht ersetzen.
Aus aromatherapeutischer Sicht geht es bei all diesen Zubereitungen um dasselbe Ziel. Das Milieu stabilisieren. Die Schleimhaut schützen. Die Selbstregulation des Körpers unterstützen.
Hydrolate, Aromacetum und Schüttellotionen sind keine schnellen Lösungen. Sie sind leise Helfer. Ihre Stärke liegt in der Regelmäßigkeit, der richtigen Dosierung und im Respekt vor der Sensibilität dieses Körperbereichs.
Trockenheit, Juckreiz und Schleimhautreizung verstehen
Trockenheit im Intimbereich entsteht selten isoliert. Sie ist Ausdruck eines veränderten inneren Milieus. Viele Frauen erleben sie als Juckreiz, Brennen, Spannungsgefühl oder Schmerzen beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr. Oft kommen kleine Schleimhautrisse hinzu. Das Gewebe wird empfindlicher und verliert einen Teil seiner Schutzfunktion.
Eine der häufigsten Ursachen ist ein hormonelles Ungleichgewicht, genauer gesagt ein Mangel an Estriol. Estriol ist ein Schleimhauthormon. Es wirkt lokal und sorgt für eine gut durchblutete, elastische und widerstandsfähige Schleimhaut. Sinkt der Estriolspiegel, wird das Gewebe dünner, trockener und anfälliger für Reizungen und Infektionen.
Das betrifft nicht nur Frauen in den Wechseljahren. Auch nach Geburten, in der Stillzeit, unter antihormonellen Therapien oder während und nach Chemotherapien kann es zu deutlichen Schleimhautveränderungen kommen. Trockenheit ist dabei kein rein lokales Phänomen. Häufig zeigen sich parallel auch trockene Augen, eine trockene Nase, trockene Bronchien oder ein trockener Darm.
Trockenheit und Juckreiz. Die Rolle von Estriol und Fenchel
Trockenheit und Juckreiz im Intimbereich stehen häufig in direktem Zusammenhang mit einem Mangel an Estriol. Gebärmutter, Scheide und Blase reagieren besonders sensibel auf dieses Schleimhauthormon. Sinkt der Estriolspiegel, verliert das Gewebe an Elastizität, Durchblutung und Widerstandskraft. Die Schleimhaut wird dünner und anfälliger für Reizungen.
Estriol wirkt lokal. In vaginaler Anwendung fördert es die Schleimhautgesundheit, ohne ein krankhaftes Zellwachstum auszulösen. Das ist ein entscheidender Unterschied zu anderen Östrogenen und ein wichtiger Punkt für viele Frauen, die Sorge vor hormonellen Anwendungen haben.
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Studienlage zu Fenchelöl. Eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie zeigte, dass Fenchelöl bei intravaginaler Anwendung dem Abbau der Vaginalschleimhaut entgegenwirken kann. Untersucht wurde eine Fenchel-Vaginalcreme bei postmenopausalen Frauen. Die Ergebnisse zeigten eine Verbesserung der Schleimhautsituation und der lokalen Beschwerden.
Aus aromatherapeutischer Sicht lässt sich Fenchelöl daher gezielt und niedrig dosiert in regenerierende Schleimhautrezepturen integrieren. Entscheidend ist eine sehr sorgfältige Dosierung und eine lipophile Trägersubstanz, die selbst schleimhautpflegend wirkt.
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Rezeptur bei Trockenheit und Juckreiz
Diese Mischung eignet sich bei hormonell bedingter Trockenheit, Spannungsgefühl und Juckreiz im Intimbereich.
Du mischst:
5 ml Mandelöl
5 ml Granatapfelsamenöl
1 Tropfen Rosenöl
1 Tropfen Fenchelöl
Du trägst täglich zwei Mal einige Tropfen sehr dünn intravaginal auf. Die Anwendung erfolgt über einen begrenzten Zeitraum und wird langsam ausgeschlichen, sobald sich die Schleimhaut stabilisiert.
Mandelöl pflegt mild und schützt, ohne zu beschweren. Granatapfelsamenöl unterstützt die Regeneration der Schleimhaut. Rose wirkt beruhigend und ausgleichend. Fenchelöl ergänzt die Mischung durch seinen schleimhautstabilisierenden Effekt.
👉 Diese Anwendung ersetzt keine gynäkologische Abklärung. Sie versteht sich als begleitende, aromatherapeutische Unterstützung bei Estriolmangel und schleimhautbedingten Beschwerden.
Die Schleimhaut braucht in diesen Phasen vor allem eines. Schutz und Regeneration.
Viele handelsübliche Produkte setzen auf starke Fettung oder Duftstoffe. Kurzfristig kann das als angenehm empfunden werden. Langfristig verschlechtert es die Situation häufig. Okklusive Fette dichten ab. Duftstoffe reizen. Die Schleimhaut verliert weiter an Stabilität.
Aromapflege verfolgt hier einen anderen Ansatz. Sie zielt nicht auf Abdeckung, sondern auf Unterstützung der Regeneration.
Ein zentrales Öl in der Schleimhautpflege ist Sanddornfruchtfleischöl. Es wirkt stark entzündungshemmend, schmerzlindernd und regenerierend. Sein hoher Gehalt an Carotinoiden unterstützt die Zellneubildung. Bereits wenige Tropfen in einer Mischung reichen aus, um diese Wirkung zu entfalten.
Sanddornfruchtfleischöl wird nie pur angewendet. Es gehört immer in eine gut abgestimmte Mischung, zum Beispiel mit Mandelöl oder Johanniskrautöl. Mandelöl pflegt mild und schützt, ohne zu beschweren. Johanniskrautöl wirkt zusätzlich entzündungshemmend und unterstützt die Wundheilung.
In Kombination mit Rosenhydrolat entsteht eine ausgewogene Pflege aus Feuchtigkeit und Lipiden. Schüttellotionen haben sich hier besonders bewährt. Sie versorgen die Schleimhaut, ohne sie zu überfordern.
Eine einfache und bewährte Rezeptur kombiniert Sanddornfruchtfleischöl mit Bio-Kokosöl. Kokosöl wirkt mild pflegend, schützt die Schleimhaut und ist gut verträglich. In dieser Kombination entsteht eine feste, hygienisch gut handhabbare Pflege, die sich auch im Alltag bewährt.
Zur Herstellung wird das Kokosöl in einem sauberen Tiegel im Wasserbad sanft geschmolzen. Anschließend wird das Sanddornfruchtfleischöl untergerührt. Der Tiegel wird verschlossen und die Mischung darf bei Raumtemperatur wieder fest werden.
Von dieser Zubereitung kann nach dem Toilettengang eine kleine Menge mit sauberem Toilettenpapier entnommen werden. Der äußere Intimbereich wird damit sanft gereinigt und gleichzeitig gepflegt. Die Anwendung ähnelt herkömmlichen Feuchttüchern, verzichtet jedoch vollständig auf problematische Zusatzstoffe.
Exkurs: Feuchttücher & Co.
Gerade an dieser Stelle lohnt ein genauer Blick auf konventionelle Feuchttücher. Viele dieser Produkte enthalten Duftstoffe, Konservierungsmittel, Tenside oder Rückstände aus der Herstellung, die die empfindliche Schleimhaut reizen. Sie verändern häufig den pH-Wert, schwächen die natürliche Barrierefunktion und fördern Kontaktreaktionen und Sensibilisierungen.
Einige der eingesetzten Konservierungsstoffe stehen zudem im Verdacht, gesundheitlich problematisch zu sein. Dazu zählen Formaldehyd und sogenannte Formaldehydabspalter, die Formaldehyd freisetzen können. Formaldehyd gilt als krebserregend und wirkt bereits in kleinen Mengen stark schleimhautreizend. Besonders im Intim- und Analbereich ist das relevant, da dort die Schutzbarriere dünn ist und Stoffe leichter aufgenommen werden.
Auch bestimmte Konservierungsstoffe und Zusatzstoffe werden als hormonell wirksam diskutiert. Sie können im Körper hormonähnliche Effekte entfalten und in empfindliche Regulationssysteme eingreifen. Diese sogenannten endokrinen Disruptoren wirken nicht akut toxisch, beeinflussen jedoch langfristig hormonabhängige Gewebe. Gerade Schleimhäute reagieren auf solche Einflüsse sensibel.
Hinzu kommt die ökologische Problematik. Viele Feuchttücher bestehen aus schwer abbaubaren Fasern oder enthalten Mikroplastik. Sie belasten Abwassersysteme, Kläranlagen und Umwelt nachhaltig und zersetzen sich nur sehr langsam.
Für die Schleimhaut bedeutet der regelmäßige Kontakt mit solchen Substanzen keine Entlastung, sondern eine zusätzliche Belastung. Eine reduzierte, pflegende Alternative verzichtet bewusst auf diese Stoffgruppen und unterstützt die Regeneration, statt neue Reize zu setzen.
Ätherische Öle für die Schleimhäute???
Auch ätherische Öle können bei Schleimhautreizung sinnvoll eingesetzt werden. Voraussetzung ist eine sehr sorgfältige Auswahl und eine niedrige Dosierung. Schleimhäute reagieren empfindlich. Entscheidend sind Öle mit geringem Reizpotenzial, wenig Monoterpenen und wenig Aldehyden sowie eine einwandfreie Frische.
Bewährt haben sich unter anderem Rose, Rosengeranie, Lavendel und Palmarosa. Sie wirken beruhigend, entzündungshemmend und ausgleichend. Sie unterstützen die Regeneration, ohne das Gewebe zusätzlich zu belasten.
Intimpflegeöl zur Regeneration:
30 ml Mandelöl
20 ml Calendulaöl
2 Tropfen Rosengeranie
2 Tropfen Rose 3%
2 Tropfen Manuka
bei Juckreiz und Verdacht auf eine Pilzinfektion zusätzlich jeweils 2 Tropfen Teebaum (frisch geöffnet), 2 Tropfen Palmarosa
Scharfe, stark antiseptische oder oxidierte Öle, wie z.B. Oregano, Thymian Ct. Thymol, Bergbohnenkraut, Zitrus- und Nadelbaumöle und „alte“ Öle wie Zitronenmyrte, Melisse, Lemongrass uws., haben im Intimbereich keinen Platz. Sie verschärfen Reizungen und verzögern die Heilung.
Neben der äußeren Pflege spielt auch die innere Versorgung eine Rolle. Essenzielle Fettsäuren unterstützen die Schleimhäute von innen. Omega-3-Fettsäuren, Leinöl, Nachtkerzenöl oder Borretschöl können hier sinnvoll sein. Auch eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D, Zink und Selen trägt zur Schleimhautgesundheit bei.
Trockenheit, Juckreiz und Reizung sind keine isolierten Symptome. Sie sind Hinweise darauf, dass Schutz fehlt. Aromapflege kann helfen, diesen Schutz schrittweise wieder aufzubauen, wenn sie respektvoll, fachlich fundiert und zurückhaltend eingesetzt wird.
Auch immer wiederkehrende Blasenentzündungen können in diesem Zusammenhang ein Hinweis sein. Häufig liegt die Ursache nicht allein in der Blase, sondern in einer Disbalance des vaginalen Milieus. Ein gestörter pH-Wert und eine geschwächte Vaginalflora erleichtern es Bakterien, aufzusteigen und Infektionen auszulösen.
Um hier mehr Klarheit zu gewinnen, können pH-Wert-Teststreifen hilfreich sein, die in der Apotheke erhältlich sind. Sie ermöglichen eine einfache Orientierung über den vaginalen pH-Wert. Liegt dieser dauerhaft außerhalb des sauren Bereichs, kann gezielte Pflege ebenso sinnvoll sein wie eine unterstützende Ernährung, um das Gleichgewicht wiederherzustellen.
Nicht Kontrolle steht dabei im Vordergrund, sondern Wahrnehmung. Wer die Signale des Körpers ernst nimmt und behutsam reagiert, stärkt langfristig die eigene Schutzfunktion.
„Selbstfürsorge im Intimbereich bedeutet nicht, mehr zu tun – sondern weniger zu stören.“ Sabrina Herber
Weibliche Selbstfürsorge beginnt mit Wissen – und wächst mit Vertrauen.
Wer die eigene Vaginalflora versteht, erkennt, dass der Körper ein fein reguliertes, selbstheilendes System ist.
Aromapflege ist in diesem Kontext kein Eingriff, sondern eine Begleitung: sanft, respektvoll, unterstützend.
Eigenverantwortung bedeutet, Signale zu hören, bevor sie laut werden.
Es bedeutet, den Körper nicht zu bekämpfen, sondern mit ihm zu arbeiten.
Heilung entsteht dort, wo Wissen und Intuition zusammenfinden!
onlineSeminar: Ganz Intim – Sanfte Unterstützung bei Candida, HPV und Beschwerden im Intimbereich
Ich bin weder Ärztin noch Therapeutin – aber seit vielen Jahren fasziniert mich die Welt der Aromatherapie und die komplexen Zusammenhänge zwischen Naturdüften, Hormonen, Botenstoffen, Mikro- und Makronährstoffen. Mein Wissen habe ich durch intensive Weiterbildungen in Darmberatung, Nährstoffmedizin sowie Mikro- und Makronährstoffen vertieft. Für meine Seminare, Bücher und Artikel recherchiere ich leidenschaftlich, um spannende Erkenntnisse verständlich aufzubereiten.
✨ Wichtig: Ich bin keine Wissenschaftlerin – aber eine Wissenschafferin. Ich liebe es, Wissen zu sammeln, es greifbar zu machen und mit anderen zu teilen. Dieser Artikel ersetzt weder deinen Arzt/Ärztin, Therapeut*in noch deine Eigenverantwortung und ist in keinster Weise als Therapie gedacht. Er soll informieren, inspirieren und dein Bewusstsein zu schärfen.
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Sehr spannend und informativ geschrieben!
Danke
Hallo liebe Sabrina, kein Tag vergeht ohne das ich einer deiner tollen Artikel lese.
Eine spannende Reise Wunderwerk Mensch und Aromatherapie, wieder einmal ein sehr gelungener Artikel.
Danke für deine Begeisterung, deinem Bemühen und immerwährende Ausdauer in deinen Artikeln.
Ein begeisterter Fan.
Es grüßt dich herzlich, Elke
Danke
Ein super Beitrag. Danke das du uns so viele ausführliche Artikel mit super DIY Rezepturen für uns schreibst.
Benutze auch schon seid einiger Zeit das Intimpflegeöl Rezept aus deinen Buch ‚Basics Ätherische Öle‘ und habe seitdem untendrum auch keine Probleme mehr.
Alles Liebe Jenny
Herzlichen Dank für diesen informativen Beitrag. Ich habe gerade die Kokos Sanddornfruchtfleischöl Mischung hergestellt. Ich bin gespannt 😊
Pingback: Naturheilkunde bei Frauenthemen – Grauer-Magier.de
Hallöchen liebe Sabrina,
wiedermal ein toller Artikel! Hab ihn gleich verlinkt 🙂
Liebe Grüße,
Marc
Echt tolle Information. Danke für deine tolle Arbeit 🙂 Lg