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Über die Anwendung und den sicheren Umgang mit ätherischen Ölen

Aromatogramme - es gibt Alternativen bei multiresistenten Keimen!

In den letzten Wochen häufen sich in den öffentlichen Medien wieder Meldungen zur Gefährlichkeit multiresistenter Keime und die gesundheitlichen Folgen für viele betroffene Patienten. Die Medizin scheint hilf- und machtlos zu werden. 

In Deutschland infizieren sich jährlich mehr als 400.000 Menschen mit den sogenannten Krankenhauskeimen und ca. 15.000 sterben daran.
Oft sind es sogar nur banale, routinemäßige oder kleinere Eingriffe, die schon zu einer Infektion führen können. Die Zahlen sind alamierend und machen Angst. Was uns die Medien, die Medizin und Ärzte verschweigen, evtl. auch aus Unwissenheit oder aus unprofitablen Gründen ist, dass die Natur und ganz im speziellen die Phyto- und Aromatherapie seit vielen Jahren schon erfolgreich bei der Behandlung dieser Keime eingesetzt wird.

Viele ätherische Öle wirken sehr stark antibakteriell und sind in der Lage den gefürchteten multiresistenten Krankenhauskeimen (MRSA) auf den Laib zu rücken. In den letzten Jahren konnte in vielen Studien gezeigt werden, dass sie die Wirkung von z.T. nicht mehr wirksamen Antibiotika wieder herstellen bzw. verstärken können.

Mit Hilfe von sogenannten Aromatogrammen können die Keime im Labor nachgewiesen und die entsprechend wirksamen ätherischen Öle ermittelt werden.

aromatogramme

                                                                                                            Bild: Eliane Zimmermann

Was ist ein Aromatogramm?

Ein Aromatogramm ist vergleichbar einem Antibiogramm. Hierbei werden antibakterielle oder antimykotische Wirkungen eines ätherischen Öls gegen Krankheitskeime nachgewiesen. Mit Hilfe des Aromatogramms lassen sich die wirksamen ätherischen Öle ermitteln, welche dann in einer Apotheke als "aromatherapeutisches" Arzneimittel hergestellt werden. Auf diese Art und Weise wird für jeden Patient eine spezifische Mischung erstellt.

Bei jedem Aromatogramm werden eine Vielzahl ätherischer Öle z.B. Lavendel, Eukalyptus, Thymian, Lemongrass, Neroli, Manuka, Teebaum, Rosengeranie usw. ausgetestet.

Fast alle getesteten ätherischen Öle zeigen eine gute bis sehr gute Wirkung gegen die geprüften Erreger. Dies wird durch den sogenannten Hemmhof, der sich in der Petrischale zeigt, bewiesen! Der Hemmhof wird Milimetern gemessen und mit 0 bis +++ gekennzeichnet. Je größer der Hemmhof, desto besser wirksam ist das ätherische Öl.

In mehreren hunderten Studien weltweit konnte die antbakterizide Wirkung ätherischer Öle geprüft werden (1). Sie wirken deutlich antibakterizid und antimykotisch gegen klinisch relevante Keime und stärken/stimulieren das Immunsystem.

Auch eine Kombination aus Aromatherapie und Antibiotikagabe ist möglich - es hat sich gezeigt, dass in diesem Fall Infektionen schneller abklingen als bei alleiniger Gabe des Antibiotikums.

Aber nicht nur bei multiresistenten Keimen ist es sinnvoll mit ätherischen Ölen begleitend zu behandeln - auch bei anderen Erkrankungen können Aromatogramme erstellt und ätherische Öle in der Behandlung verwendet werden:

  • Vaginalinfektionen
  • Harnwegsinfektionen
  • Sinusitis, Pharyngitis usw.
  • Bronchialerkrankungen
  • Hauterkrankungen, z.B. Akne
  • Parodontitis

Sogar in der Tierheilkunde werden Aromatogramme und die Behandlung mit der Aromatherapie erfolgreich eingesetzt.

 

Wie kann ich ein Aromatogramm erstellen lassen?

Der Arzt oder Therapeut entnimmt am Infektionsort einen Abstrich und schickt diesen in ein für Aromatogramme spezialisiertes Labor (z.B. Ganz Immun). Das Labor isoliert nun den Keim und testet verschiedene ätherische Öle auf einer Agarplatte aus. Die Auswertung des Aromatogrammes wird nun dem behandelten Therapeuten oder Arzt mitgeteilt. Dieser veranlasst bei einer geeigneten Apotheke (z.B. OK Apotheke) die Herstellung des Medikamentes. Die ätherischen Öle werden dann z.B. als Kapseln, Zäpfchen, Salbe oder Waschlotionen vom Patienten angwendet.

 

Einen sehr eindrucksvollen Bericht einer Lehrerin für Pflegeberufe und deren Erfolg bei der Sanierung des gefährlichen Krankenhauskeimes MRSA, hat Eliane im Herbst 2016 auf Ihrem Blog veröffentlicht (klick hier). 

Eine Schülerin in meiner Schule arbeietet mit körperlich und geistig Behinderten Kindern und jungen Erwachsenen. Einige dieser Kinder schleppen seit Jahren diesen Keim mit sich herum - nach meiner Erzählung von Elianes Bericht durfte sie bei zwei dieser betroffenen Kindern eine tägliche Waschung mit Thymiantee durchführen. Nach wenigen Wochen war bei einem dieser Kinder der Keim nicht mehr nachweisbar - bei dem anderen Kind war eine deutlich geringere Besiedlung ersichtlich. Welch ein Erfolg für die Kinder, die Eltern und auch die Pflegenden. Die Lebensqualität dieser Kinder wird dadurch erheblich gesteigert.

 

Aber auch Betroffene für die es keine Möglichkeit gibt ein Aromatogramm erstellen zu lassen, lohnt sich die "dufte" komplementäre Pflege in jedem Fall. 

Johanniskrautöl ist ein wichtiges Basisöl bei der Behandlung von MRSA. Dabei spielt der Inhaltsstoff Hyperforin eine wesentliche Rolle, dieser wirkt antibakteriell und wundheilend.

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Vor geplanten Eingriffen können die zu behandelten Hautflächen mit entsprechenden Körperölen ca. 1 Woche vorher täglich einreiben.

„Hautstark“

50 ml Johanniskrautöl

5 Tropfen Lavendel fein

5 Tropfen Manuka

5 Tropfen Melisse 10%

5 Tropfen Teebaum

 

Bei Patienten mit einer bestehenden MRSA Infektion stärken tägliche Waschungen und Einreibungen das Immunssystem und wirken „gegen“ die resistenten Keime.

„Waschung“

1 Tropfen Teebaum

2 Tropfen Manuka

1 Tropfen Lavendel fein

optional 1 Tropfen Thymian thymol

in einen Esslöffel Sahne emulgieren und dem Wasser zugeben

 

„Körperöl stärkend“

50 ml Johanniskrautöl

3 Tropfen Teebaum

3 Tropfen Ravintsara

2 Tropfen Thymian CT linalool

4 Tropfen Manuka

3 Tropfen Lavendel fein

 

Bei Keimbesiedelung in der Nase kann die Nasenschleimhaut mit einer entsprechenden Mischung versorgt werden.

„Nasenöl“

20 ml Johanniskrautöl

1 Tropfen Lavendel fein

1 Tropfen Manuka

1 Tropfen Melisse 10%

1 Tropfen Teebaum

mit einem Wattestäbchen die Nasenschleimhaut 1-2 mal täglich vorsichtig betupfen

 

Für die Raumbeduftung verwendet man den Raumspray „Keimschreck“ 

Gerade die frischen zitrus- und nadelbaumartigen Düfte können die Keimbelastung in Räumen stark reduzieren und tragen so nicht nur zu einem guten Raumduft bei, sondern vermindern auch die Ansteckungsgefahr.

50 ml Wodka oder Weizenkorn

15 Tropfen Zitrone

5 Tropfen Zirbelkiefer (alternativ Douglasienöl)

5 Tropfen Cajeput

5 Tropfen Lavendel fein

5 Tropfen Ravintsara

5 Tropfen Manuka

 

Eine absolute Fachfrau auf dem Gebiet Aromatogramme ist Dorothea Hamm aus Karlsruhe. Sie verfügt über ein enormes Wissen durch jahrelange Zusammenarbeit mit Laboren und die Auswertung von Aromatogrammen und Erstellung von Rezepturen, in ihrer Apotheke.

Sie referiert regelmäßig auch bei ViVere und gibt spannende Einblicke und Tipps für alle Interessierten Menschen

Das Seminar "Aromatogramme - ein guter Weg bei schlechten Keimen" findet wieder am 02. März 2018 statt (klick hier)

Mögliche Laboradressen zur Erstellung von Aromatogrammen:

  • Biovis Diagnostic MVZ, Limburg, www.biovis.de, Dr. Andrea Thiem
  • Labor L & S Enterosan, Bad Bocklet-Gro.enbach, www.labor-ls.de, Dr. Andreas Rüffer / Diana Krause
  • Ganzimmung Diagnostic A, Mainz, www.ganzimmun.de, Dr. Edith Lang

 

Mögliche Apotheken, die Aromatogramme bearbeiten:

  • OK Apotheke am Kolpingplatz, Karlsruhe www.ok.apotheke-karlsruhe.de
  • Hessel Apotheke, Wiesloch, www.hessel-apotheke.de
  • Licht Apotheke, Eckernförde, www.die-licht-apotheke.de
  • Burg-Apotheke, Königstein, www.apotheke-koenigstein-app.de

 

 

(1)  Kalemba D, Kunicka A: Antibacterial and antifungal properties of essential oils. Curr. Med. Chem. 10 (2003): 813–829

 

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„Dufter“ Internationaler Männertag 2018

In die Welt der ätherischen Öle gehören selbstverständlich auch Männer! Leider finden sich in meinen Seminaren, Vorträgen und Workshops nur wenige Exemplare – umso mehr freue ich mich heute einen Spezialbeitrag nur für Männer auf meinem Blog zu schreiben.

Auch für Männer hält die duftende Aromatherapiewelt so einiges bereit. Oft sind es sogar die gleichen Dinge die auch Frauen benötigen ;-)

Dieser Artikel soll heute ein kleines Geschenk an das starke Geschlecht von mir sein – nicht zuletzt auch für meinen tollen Mann und meine Jungs!

ICH LIEBE EUCH!

Zurzeit sind Bärte ja wieder voll in Mode und die Bartpflege spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Es soll Männer geben die Stunden damit verbringen Ihre Gesichtshaare stundenlang zu pflegen. Eine Bartpflege mit kaltgepressten Pflanzenölen und schönen Düften pflegt auf natürliche Weise.

Fotolia 101710627 XS.Bartjpg

Bartöl – natürliche Pflege für ganze Männer

10 ml Jojobaöl

10 ml Mandelöl

10 ml Arganöl

optional

2 Tropfen Zeder

2 Tropfen Orange

alle Zutaten in einer Pipetten-Flasche mischen und zur täglichen Bartpflege 1-2 Tropfen im Bart verteilen.

 

Bartbalsam – „Caribic dreams“

40 g Kokosfett (Bio Qualität)

10 ml Mandelöl

1 Tropfen Nanaminze

2 Tropfen Orange

1 Tropfen Grapefruit

Kokosfett im Wasserbad schmelzen, Mandelöl und ätherische Öle dazugeben und in ein verschließbares Döschen füllen. 

Bart damit bei Bedarf pflegen.

 

Honigpeeling – Vorbeugung gegen eingewachsene Barthaare

1 EL Honig mit feinem Zucker mischen und in der Hand verreiben. Damit das Gesicht ca. 1-2 Minuten sanft peelen. Mit lauwarmem Wasser abwaschen.

 

Feuchtigkeitsfluid – „Men´s world“

20 ml Sandelholzhydrolat z.B. von Farfalla

10 ml Mandel- oder Hagebuttenkernöl

3 Tropfen Sanddornfruchtfleischö

Alle Zutaten in einer Sprühflasche mischen und täglich zur Gesichtspflege 1-2 Sprüher in die Handfläche sprühen und die Gesichtshaut damit pflegen.

 

Gesichtsöl nach der Rasur

25 ml Mandelöl

5 ml Jojobaöl

5 Tropfen Sanddornfruchtfleischöl

2 Tropfen Cistrose

2 Tropfen Sandelholz

2 Tropfen Bergamotte

 

Notfallöl – wenn beim Rasieren Blut fließt

5 ml Jojobaöl

5 Tropfen Cistrose

5 Tropfen Lavendel fein

betroffene Hautstellen damit betupfen

 

Aber auch der restliche Körper des Mannes schreit nach Pflege:

Körperöl – „Frische kick“

25 ml Mandelöl

25 ml Jojobaöl

5 Tropfen Lemongrass

3 Tropfen Pfefferminze

3 Tropfen Rosmarin cineol

4 Tropfen Bergamotte

alle Zutaten mischen und täglich nach dem Duschen den Körper oder die Beine damit einreiben. Erfrischt und aktiviert!

 

Shampoo – „Strong hairs“

200 ml neutrales Shampoo z.B. von Urtekram oder Farfalla

10 Tropfen Zeder

10 Tropfen Lavandin

10 Tropfen Orange

stärkt die Haarwurzeln, pflegt die Kopfhaut und riecht wundervoll

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Für sportlich aktive Männer darf natürlich ein Sportöl in der Trainingstasche nicht fehlen:

Sportöl – „Active man“

50 ml Johanniskrautöl

4 Tropfen Cajeput

4 Tropfen Majoran

4 Tropfen Rosmarin cineol

4 Tropfen Grapefruit

alle Zutaten mischen und mit dem Sportöl vor oder nach dem Sport die Muskulatur einreiben.

Sport

 

Zuckerpeeling für strapazierte Männer-Füße

1 EL Olivenöl

1 EL Zucker

2 Tropfen Zitrone

2 Tropfen Rosmarin cineol

alle Zutaten mischen und die Füße damit peelen, danach lauwarm abspülen.

peeling

 

Spray bei Prellungen

50 ml Immortellenhydrolat

sollten in keiner Sporttasche fehlen. Immortellenhydrolat wirkt abschwellend, kühlend, schmerzlindernd und antikoagulierend (blutgerinnungshemmend) und beugt somit Blutergüssen vor oder lindert diese.

 

So ihr lieben Männer nun noch zwei Rezepturen für verführerische Stunden zu zweit:

Badesahne „Zweisamkeit“

20 ml Sahne

2 Tropfen Ylang-Ylang

2 Tropfen Sandelholz

2 Tropfen Orange

2 Tropfen Benzoe siam

alle Zutaten vermischen und dem Badewasser zugeben

 

Partnermassageöl „Feeling“

20 ml Mandelöl

2 Tropfen Cardamom

2 Tropfen Jasmin 4% z.B. von Primavera

2 Tropfen Orange

1 Tropfen Rosengeranie

alle Zutaten vermischen und die Partnermassage genießen!

 

Rosensekt für Zwei

2 EL Rosenhydrolat

1 Flasche Sekt

Das Rosenhydrolat in den Sekt geben und direkt kalt servieren.

 

So ihr lieben Männer nun wünsche ich Euch viel Freude beim Ausprobieren!

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Basics Ätherische Öle Teil 2

Was muss aufs Etikett?

Leider ist diese Frage nicht mehr ganz so unkompliziert zu beantworten wie noch vor ein paar Jahren, denn es kommt auf die vom Hersteller gewählte Deklaration an. 

Dieser hat die Möglichkeit aus folgende Optionen zu wählen:

  • Bedarfsmittel
  • Kosmetikum
  • Lebensmittel

Ist das ätherische Öl als Bedarfsmittel deklariert müssen folgende Hinweise auf dem Etikett zu finden sein:

  • Sicherheitshinweis
  • Verwendungsdauer nach dem Öffnen
  • Botanischer Name
  • Gewinnungsmethode
  • Pflanzenteil aus dem das ätherische Öl gewonnen wurde
  • Qualität z.B. kbA, konventionell, Wildsammlung
  • Herkunftsland
  • Zertifizierung/Kontrollstelle
  • Chargennummer
  • Beschreibung z.B. 100% naturreines ätherisches Öl
  • Füllmenge
  • Anwendungsempfehlung: Zur Raumbeduftung
  • Gefahrensymbole und Warnhinweise, je nach Öl individuell

PV Bedarfsgegenstand

Wenn das ätherische Öl als Kosmetikum zugelassen ist:

  • Sicherheitshinweise
  • Chargennummer
  • INCI = Ingredients
  • Zertifizierung/Kontrollstelle
  • Botanischer Name
  • Gewinnungsmethode z.B. Wasserdampfdestillation
  • Qualität
  • Herkunftsland
  • Beschreibung z.B. 100% naturreines ätherisches Öl
  • Dosierungsempfehlung für kosmetische Anwendunge nach Sicherheitsbewertung: 
    X Tropfen in 50 ml Mandelöl
  • Naturkosmetik Logo z.B. Natrue, BDIH, Demeter usw.
  • Herstellungsland
  • Füllmenge
  • Verwendungsdauer nach dem Öffnen (Dose mit geöffnetem Deckel)

PV Kosmetikum

Zu der INCI Liste eines ätherischen Öls ist folgendes zu erklären:

Deklarationspflichtig sind 26 natürliche Duftmoleküle, 18 davon stammen von natürlichen ätherischen Ölen. Diese Stoffe müssen seit 2005 auf der Verpackung gesondert aufgelistet werden, wenn bestimmte Konzentrationen überschritten werden.

Dies sind z.B. Inhaltsstoffe wie Linalool, Geraniol, Limonen

Dies ist der Grund warum auf der Flasche des Lavendelöls (Lavandula angustifolia) zusätzlich in der Inhaltsstoffliste auch Linalool und Geraniol aufgelistet werden muss, obwohl es sich dabei um einen natürlichen Bestandteil des ätherischen Öls handelt!

Genauso ergeht es auch dem Rosenhydrolat, immer wieder werde ich gefragt, warum denn in dem Hydrolat, obwohl man doch extra eins ohne Alkohol besorgt hat, nun Benzyl alcohol enthalten ist. Auch hierbei handelt es sich um einen natürlichen Bestandteil des Hydrolates und wird nicht zugeführt. Das Hydrolat ist frei von Alkohol! Bei Hydrolaten denen Alkohol beigemischt wird, steht dies deutlich auf dem Etikett.

Bei den Lebensmittelölen sind folgende Angaben auf dem Etikett nötig:

  • Sicherheitshinweis
  • Chargennummer
  • Mindesthaltbarkeitsdatum
  • Liste der Bestandteile
  • Kontrollstellennummer
  • Verwendungszweg z.B. Würzessenz
  • Füllmenge

Die Vorschriften für eine bestimmte Etikettierung ist also von der Zulassung des Produktes abhängig! Dies wird wiederum vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

Es kann aber durchaus vorkommen, dass ein und dasselbe ätherische Öl, also aus ein und dem selben „Faß“, als Lebensmittel, Kosmetikum oder Bedarfsgegenstand zugelassen wird. Am Ende haben dann aber alle ein anderes Etikett...

Wichtig:

Die Aussage, dass eine Firma bessere Öle hat, weil auf deren Etiketten keine Gefahrenstoffzeichen sind und ihre Öle sogar essbar sind, ist nicht unbedingt richtig!

 

Warum reicht der deutsche Name auf dem Etikett nicht aus?

Wie oben schon erwähnt sollte der botansche Name zusätzlich zum deutschen Pflanzenname auf dem Etikett stehen. Nur mit dieser genaueren Bezeichnung weiß man letztendlich genau welches ätherische Öl in der Flasche ist. 

Der botanische Pflanzenname ist immer lateinisch. Latein ist sozusagen in der Botanik die "Weltsprache". Dies ist so ähnlich wie, wenn Du auf Reisen gehst und fast überall auf der Welt mit Englisch verstanden wirst. Würde es diese einheitliche Namensgebung nicht geben, könnte es leicht zu Verwechslungen kommen wie z.B. bei der Virginia Zeder oder der Texas Zeder. Diese stammen von Juniperus-Arten und gehören nicht zu den Kieferngewächsen. Zudem ist ihre Zusammensetzung und Wirkung eine andere!

Ein weiteres Beispiel:

Kopie von Wusstest Du dass Melisse

 

 

Ätherische Öle sicher anwenden, aber wie?

Ätherische Öle sind Vielstoffgemische, sie bestehen oft aus weit über 100 einzelnen Inhaltsstoffen und sind in Ihrer Wirkung sehr komplex. Die Pflanze bildet sie als sekundäre Pflanzenstoffe z.B. um:

  • Fraßfeinde abzuwehren
  • Insekten zur Bestäubung anzulocken
  • sich vor Krankheiten zu schützen
  • Umwelteinflüsse wie Trockenheit, Hitze und Kälte zu kompensieren
  • in der Pflanzenwelt zu kommunizieren

Einige dieser Dinge machen wir Menschen uns zu nutze und wenden die ätherischen Öle z.B. als Parfum, zur Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten an.

Atherische Ole

Da in einem einzigen Tropfen die Pflanzenkraft von mehreren Körben voller Pflanzen steckt, werden ätherische Öle dementsprechend gering dosiert und in den allermeisten Fällen hoch verdünnt angewendet.

Für die Gewinnung von einem Liter Rosenöl werden ca. 3500 kg Rosenblüten benötigt, dies entspricht pro Tropfen ca 50 Rosenblüten. Stell Dir vor du gibst einen Tropfen Rosenöl in Deine Duftlampe, dann ist es, als ob du 50 duftende Rosen im Zimmer stehen hast. Bei zwei Tropfen wären es dann schon 100 Rosen, bei drei 150.....

Daher ist es für Anfänger auch so wichtig, sich an Rezepturen aus guter Fachliteratur zu halten und die Tropfen genau zu zählen!

Fachliteratur

Verantwortungsvoll dosieren

Dosiertabelle

 

Merke: "ein paar Tropfen" ist keine Mengenangabe!!!

 

Die ätherischen Öle werden in kaltgepresste Pflanzenöle (z.B. Mandel-, Oliven-, Johanniskrautöl) oder in Sheabutter, Kokosfett usw. verdünnt.

Je jünger und empfindlicher der Mensch, desto höher die Verdünnung!

 

Bei Säuglingen, Kindern, Schwangeren, schwerkranken und alten, gebrechlichen Menschen werden ätherische Öle nur in sehr geringer Dosierung verwendet.

Dosierkartchen Kinder

 

lies mehr im nächsten Teil...

TIPP
Unser Basisseminar (klick hier) ist so konzipiert, dass es auch für Anfänger der Aromatherapie einen guten Einstieg in die Welt der ätherischen Öle bietet.

 

 

 

 

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Basics Ätherische Öle Teil 1

Für mich und viele alte Hasen und Häsinnen ist der tägliche Umgang mit ätherischen Ölen und ihre Anwendung so selbstverständlich wie das Zähneputzen. Durch meine administrative Tätigkeit in verschiedenen Facebook Gruppen und Gesprächen mit Menschen in meinem Umfeld, erlebe ich es immer wieder, dass so viele überhaupt nicht wissen, wie sie ätherische Öle richtig einsetzen können.

Dies hat mich dazu veranlasst eine kleine Serie über die wichtigsten Basics zu starten und ist für Einsteiger bestens geeignet um sich schnell mit dem Thema vertraut zu machen.

Geschichtliches

Die Verwendung ätherischer Öle geht vermutlich bis in die Zeit um 3000 v. Chr. zurück. In dieser Zeit wurden schon Blüten und Kräuter destilliert um Hydrolate zu gewinnen. Diese Destillate sind nicht mit den ätherischen Ölen der heutigen Zeit zu vergleichen. Auch die Erwähnung verschiedener "Essenzen" in der Bibel beweist nicht, dass es sich um die Verwendung ätherischer Öle oder der erwähnten Pflanze handelt. 

Später haben die Araber dann die Destillation neu entdeckt und im Mittelalter weiterentwickelt. Die Franzsosen nutzten allerdings die teueren Düfte (im Mittelalter) nicht nur als Parfum, sondern vor allem um unangenehme Körperausdünstungen zu übertünchen, denn waschen war sozusagen "out".

Im zwanzigsten Jahrhundert prägte dann vor allem der franzsösische Chemiker René-Maurice Gattefossé (* 1881 bei Lyon; † 1950 in Casablanca) die heutige Aromatherapie maßgeblich mit. Bei einem Laborunfall erlitt er schwerste Verbrennungen mit einer schweren Wundbrandinfektion. Diese damals noch tödlich verlaufende Infektion behandelte er mit Lavendelöl. Der Erfolg der Behandlung veranlasste ihn sich der Aromatherapie voll und ganz zu widmen.

Heute werden ätherische Öle nicht mehr nur für die Raumbeduftung verwendet, sondern finden Einsatz in der Schulmedizin und der Pflege. Mittlerweile gibt es hunderte Studien über die Wirksamkeit z.B. bei Tumorerkrankungen, bei multiresistenten Keimen, zur Schmerzreduktion und vielem mehr.

Was sind eigentlich ätherische Öle?

Das Wort "ätherisch" bedeutet soviel wie "himmlisch". Ätherische Öle werden aus vielen Pflanzen und unterschiedlichen Pflanzenteilen gewonnen. Es handelt sich um hochkonzentrierte pflanzliche Stoffe. Ein ätherisches Öl ist ein sogenanntes Vielstoffgemisch und enthält nicht selten mehrere hundert unterschiedliche Inhaltsstoffe. Diese entstehen durch verschieden Stoffwechselprozesse in der Pflanze.

Ätherische Öle sind nicht wasserlöslich! Dies bedeutet, wenn sie als Bade- oder Waschzusatz verwendet werden, müssen sie zuerst emulgiert werden.

Mögliche Emulagoren für Badezusätze sind:

  • Salz
  • Sahne oder Kaffeesahne
  • Honig
  • Pflanzenöl wie z.B. Mandel- oder Olivenöl

Wichtig: Vermische erst das ätherische Öl mit dem Emulgator und gib dann diesen Mix dem Bade- bzw. Waschzusatz zu.

Dosierung:

Vollbad: max. 5-10 Tropfen ätherische Öle

Fuß- oder Handbad: 2-4 Tropfen ätherische Öle

Beachte: Zitrusöle können gerade in Verbindung mit warmem Wasser die Haut empfindlicher Menschen reizen.

 

Zurück zur Frage was ätherische Öle eigentlich sind....

Ätherische Öle sind das essentielle einer Pflanze, sie schützen diese und liefern ihr Energie!

 

Wie werden ätherische Öle gewonnen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ätherische Öle aus den Pflanzen herauszulösen:

  • Wasserdampfdestillation
  • Kaltpressung
  • Alkoholextraktion
  • Absolues
  • Co-Destillation
  • Enfleurage

Die häufigste Gewinnungsmethode ist die Wasserdampfdestillation. Die meisten therapeutisch verwendeten ätherischen Öle werden so gewonnen.

Hierbei wird Wasser erhitzt bis es verdampft, der Wasserdampf steigt durch das Pflanzenmaterial hindurch und nimmt die wasserlöslichen und die wasserunlöslichen (ätherischen Öle) Bestandteile "huckepack" und entreist diese der Pflanze. Nun muss der Wasserdampf abgekühlt werden. Daraus entsteht nun das ätherische Öl, welches sich wieder vom Wasserdampf abscheidet, da es ja wasserunlöslich ist und das  sogenannte Hydrolat.

Im Hydrolat befinden sich nun die wasserlöslichen Bestandteile der Pflanze wie z.B. Phenylethanol im Rosenhydrolat oder die Rosmarinsäure uvm.

Merke: Das Hydrolat ist ein Nebenprodukt der Wasserdampfdestillation und kann auch nur hierbei gewonnen werden!

 

Soviele Pflanzen - so wenig ätherisches Öl:

Wusstest Du dass

 

Buchempfehlung: 

Hydrolate von Eliane Zimmermann, ISBN: 978-3-200-03370-2

 

Wie erkenne ich

 

Einkaufsmöglichkeiten

Einkaufsempfehlungen 1

 

Dosierungsempfehlungen im Überblick

Expose Buchprojekt 1

Weitere Informationen, Tipps und Anregungen demnächst im Teil 2!

 

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Herbst - Abschied

Unverkennbar sind die ersten Zeichen des Herbstes draußen in der Natur sichtbar - die Blätter verfärben sich, meine Wildblumenwiese ist verblüht und ich werde das Gefühl nicht los, dass ein Abschied naht.....Der Sommer hat sich schon tagelang nicht mehr blicken lassen! Heute ist zudem die Tag-Nacht-Gleiche.

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In meinem Umfeld wütet ein heftiger krippaler Infekt und die ersten "Erkältungsöle" müssen ausgepackt werden - wie gut, dass wir beim Wickelseminar vorgestern viel geübt haben. Eine große Auswahl an antiviralen und antibakteriellen, sowie immunmodulierenden ätherischen Ölen stehen zur Auswahl klick hier

Raum- und Handspray "Keimschreck"

50 ml Wodka

bei der Handspray Variante 5 ml Jojobaöl gegen 5 ml Wodka austauschen

5 Tropfen Thymian linalool
3 Tropfen Lavendel fein
2 Tropfen Angelikawurzel
5 Tropfen Zitrone
5 Tropfen Manuka

Ich persönlich nehme bei Halsschmerzen 2 - 3 tägl. einen Teeflöffel Sanddornfruchtfleischöl pur ein, es wirkt entzündungshemmend, schleimhautregenerierend und leicht schmerzlindernd.

Schüttelemulsion mit Sanddornfruchtfleischöl in eine Sprühflasche füllen

25 ml Rosenhydrolat
5 ml Sanddornfruchtfleischöl
1 Tropfen Neroli
zum besprühen der Mundschleimhaut und des Rachens.

 

Ich mag den Herbst mit seiner wunderbar warmen Farbenpracht und dem Duft von reifem Obst und die frische Luft am Morgen.

Jetzt werden die Tage schnell kürzer, und ich habe mit Entsetzen festgestellt, dass es schon gegen 20 Uhr dunkel wird. Für viele Menschen beginnt nun die dunkle Jahreszeit und eine Melancholie bis hin zu depressiven Verstimmungen macht sich breit.
Oft spricht man von Winterdepression. Die Ursachen hierfür sind Mangel an natürlichem Tageslicht in Kombination mit sinkenden Temperaturen.

Es ist anzunehmen, dass der Neurotransmitter Seretonin am Mechanismus der zur Winterdepression führt, beteiligt ist. Fehlt dem Gehirn Serotonin, versucht es den Mangel auszugleichen, in dem wir große Lust auf Süßes bekommen.

Der Zusammenhang zwischen Tageslicht und Stimmungslage lässt sich folgendermaßen erklären: An kurzen Lichtarmen Tagen trifft zu wenig Tageslicht auf die Netzhaut des Auges. Aufgrund einer Nervenverbindung der Netzhaut mit der Epiphyse (Zirbeldrüse) kommt es dann zu einer vermehrten Ausschüttung von Melatonin. Die Melatonin-Produktion erfolgt in der Zirbeldrüse im Stammhirn aus der Aminosäure Tryptophan über die Zwischenstufe Serotonin.
Die Folge der übermäßigen Melantonin-Ausschüttung: Unsere innere Uhr gerät außer Takt. Man wird müde, schlapp und die Laune lässt zu wünschen übrig.

Viele weitere Anregungen und praktische Tipps gibt es dazu auch im Seminar "Mit Aromatherapie durchs ganze Jahr" klick hier


Ein wichtiges ätherisches Öl und ein guter Helfer ist hierbei immer die Bergamotte (Citrus aurantium var. bergamia). Vor ca. 2 Jahren habe ich ein besonders tolles Bergamotteöl in die Hände bekommen:
Citrus bergamia Risso et Poiteau.

Sogar eine Analyse konnte ich dazu bekommen:

ca. 22 % Linalylacetat
ca. 6 % Linalool
ca. 53 % Limonen

Der Duft ist wunderbar herb, dennoch sehr fruchtig und warm. Meiner Meinung nach das beste Bergamotteöl was ich je gerochen habe!!!

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In der Umgebung von Reggio di Calabria wächst die Bergamotte. Erntezeit ist von November bis Februar. Was die Bergamotte eigentlich ist und warum sie gerade hier fußgefasst hat, darüber gibt es viele Geschichten, aber am nahe liegensten ist wohl dies: Irgendwann gelang die Bergamotte auf die Kanarischen Inseln, dort entdeckte sie Kolumbus und nahm sie mit nach Reggio di Calabria.

Die Bergamotte ist ein Baum aus der Zitrusfruchtfamilie und gehört zu den Rautengewächsen wie die Zitrone und Orange. Entstanden ist sie durch eine Züchtung, nämlich die Kreuzung von Bitterorange und Zitrone.

Da man die Früchte wegen ihres bitteren Geschmackes eher weniger genießt, wird aus den Schalen meistens nur die Bergamotte-Essenz, mittels Kaltpressung gewonnen.

In der Aromatherapie wird das Öl wegen seiner stimmungsaufhellenden, antidepressiven und hormonregulierenden Wirkung sehr geschätzt. Der angenehme, frische und warme Duft der Essenz ist ein echter Stimmungsaufheller. Die angstlösende und nervenentspannende Wirkung wurde sogar von dem Mailänder Osmotherapeut Prof. Rovesti wissenschaftlich belegt. Die Bergamotte wirkt doppelt, sie kann anregen, aufmuntern und Licht in den Alltag bringen, aber auch entspannen und beruhigen, je nachdem mit welchen Ölen man sie mischt. Sie ist eine der flexibelsten Essenzen, da sie sich den beigemischten Ölen anpasst.

Sie ist die einzige Zitrusfrucht mit einem bedeutend hohen Ester-Anteil (z.T. über 60 %), die Zitrone hat im Vergleich dazu nur ca. 1 % Ester. Durch den hohen Esteranteil kann die Essenz der Bergamotte die Seretonin- und Encephalinproduktion anregen. Sie wirkt entspannend, harmonisierend und stimmungsaufhellend. Encephaline stimmen heiter und können das Schmerzempfinden reduzieren.


Wirkung:

Stark stimmungsaufhellend, erfrischend, antiseptisch, antiviral, desodorierend, psychisch ausgleichend, verdauungsanregend, gegen Winterdepression


Haupt-Indikation:

Depressionen, Schlaflosigkeit, Nervosität, Unruhe, Distress, Appetitlosigkeit


Nebenwirkungen:

Stark photosensibilisierend durch das Furanocumarin Bergapten. Nach Massagen oder Bädern sollte man nicht in die Sonne oder auf die Sonnenbank gehen.


Die Bergamotte nennt man auch den “Lavendel unter den Zitrusölen” und tatsächlich erlebe ich es in meinen Seminaren immer wieder, dass die Teilnehmer bei den Riechübungen, die Bergamotte oft mit dem Lavendel verwechseln.

Aus der Duftkommunikativen Sicht ist die Bergamotte ein Lichtbringer - wir nennen Sie auch gerne mal die Taschenlampe. Die bedeutet zum einen, dass sie das Licht am Ende des Tunnels sein kann (in der Dunkelheit der depressiven Verstimmung), aber sie kann auch Probleme zu direkt und grell beleuchten, was zu einer starken Ablehnung führt (hier ist derjenige einfach noch nicht bereit, sich seinem Problem anzunehmen), in diesem Fall greife ich dann eher zur Blut-Orange (ein guter Stresslöser) oder zur Grapefruit (fördert die Kommunikation).

Es ist immer wieder spannend Menschen mit den Duftkommunikationen Gesprächen und begleiten und ihnen die ätherischen Öle an die Hand zu geben, welche sie gerade gut gebrauchen können!

Wer diese Art der Aromatherapie zusätzlich lernen möchte, kann dies in unseren Dufkommunikationsseminaren mit Christine Lamontain hervorragend tun. klick hier

 

Mischung im Roll on bei nervösem Herzrasen

10 ml Jojobawachs
5 Tropfen Bergamotte
4 Tropfen Melisse 10 % (von Farfalla)
1 Tropfen Kamille römisch
1 Tropfen Zeder
2 Tropfen Rose türkisch 10 %

Duftlampe "Herbstlicht"

4 Tropfen Bergamotte
2 Tropfen Kamille römisch
1 Tropfen Sandelholz oder Ho-Blätter


Massageöl "Lichtblick"

50 ml Johanniskrautöl
4 Tropfen Bergamotte
3 Tropfen Neroli
2 Tropfen Lavendel fein
2 Tropfen Petit Grain bigarade

Bergamotte-Rosen-Zucker

250g Rohrohrzucker
6 Tropfen Bergamotte
4 Tropfen Vanilleextrakt
2 Tropfen Rosenöl 10%

Außerdem genieße ich einen Tropfen Bergamotte-Öl in einem Liter Mineralwasser, denn beim Aufdrehen der Flasche kommt mir die Sonne entgegen. 

Zu der Bergamotte gesellen sich im Herbst noch andere Zitrusöle, die unsere Stimmung heben.

Erstaunlich finde ich immer den Gesichtsausdruck der Seminarteilnehmer, wenn ich den sogenannten "Kitteltaschenduft" herumreiche - augenblicklich sehe ich in grinsende Gesichter! Kaum jemand findet das ätherische Öl der Grapefruit nicht gut und möchte den Duftstreifen überhaupt nicht mehr weiterreichen.

Die Grapefruit fördert aus Duftkommunikativer Sicht die Kommunikation und kann auch in schwierigen Momenten die Situation "entschärfen".

zitrusposterViele Informationen rund um die Zitrusöle und ihre Wirkung findest Du auf unserem Poster klick hier

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