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Über die Anwendung und den sicheren Umgang mit ätherischen Ölen

Ich glaub ich steh im (Duft-) Wald

Auf meiner Reise nach Erfurt musste ich sonderliches riechen, soviel Duft überall, egal wo man sich bewegte. In dieser Anhäufung habe ich es noch nie erlebt!

Auf der Hinreise belohnten wir uns mit dem Duft von Thüringer Bratwürsten und natürlich deren Geschmack und hätte ich gewusst was danach auf mich zukommt, so hätte ich sicherlich den tollen natürlichen Duft der gebratenen Würste noch mehr genossen!

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Nachdem wir in unserem Hotel eingecheckt haben und mit dem Aufzug in der zweiten Etage angekommen sind, erwartetete uns ein penetranter Geruch der uns über den ganzen Flur bis zu unserem Zimmer begleitete. Dagegen fanden wir den Duft in unserem Zimmer, dort roch es dann eher muffig und wenig gelüftet, als sehr angenehm. Wir waren froh, dass diese Flurbeduftung nicht in unser Zimmer vorgedrungen war und dies, wie sich in den nächsten Tagen herausstellte wohl auch nicht möglich ist.....

Am nächsten Tag, beim aufmerksamen Weg zum Aufzug entdeckten wir zumindest zwei dieser "Duftübeltäter", eine große elektrische Duftsäule und ein kleiner Stecker, der über die Steckdose künstliche Gerüche in einer unglaublich hohen Konzentration freigibt. Beide Geräte haben wir aus der Steckdose entfernt und die Fenster geöffnet, in der Hoffnung, dass der Geruch sich nach draußen verflüchtigen kann. Aber siehe da, es gibt in diesem Hotel wohl sehr aufmerksame Mitarbeiter, die beide Geräte wieder zum duften brachten :-(

In der Straßenbahn hatte ich das Gefühl endlich richtig aufatmen zu können und schätzte doch tatsächlich die natürlichen Ausdünstungen der vielen Menschen.........mir war noch nie so bewusst, wie "gut" Menschen doch eigentlich duften ;-)

Auf den Krämerbrücken hatten wir dann aber tolle "Duft- und Geschmackserlebnisse" in einer kleinen Eisdiele mit wundervollen Eissorten, wie Erdeer-Tonka, Lavendeleis und vielen anderen leckeren Sorten, auch der Gewürzeladen duftete bis auf die Straße hinaus. Beim Schlendern über den Wochenmarkt dann die vielen Kräuter, auch aus der Welt der ätherischen Öle, welche von mir liebevoll gestreichelt wurden.

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An den nächsten beiden Tagen ist mir zudem aufgefallen, dass ungewöhnlich viele Geschäfte mit ihren "UN-wiederstehlichen" Düften wohl Kundschaft zum kaufen animieren möchten - ganz heftig war der Geruch auf einer Toilette in einem indischen Restaurant, noch nie hätte ich mich über typischen Toilettenduft so sehr gefreut wie an diesem Abend! Der Duft war wirklich "klebrig" in der Nase, was es fast unmöglich machte die herrlichen Gewürze und Geschmacknuancen des leckeren Essens noch wahrzunehmen.

Beim Abendessen am anderen Abend wurde ich bei meinem Rindersteak mit einem für mich eher ungewöhnlichen und gewöhnungsbedürftigen Geruch bzw. Aroma bekannt gemacht - Rauch! Ein Steak, wie wir auf Nachfrage erfahren haben, was in einem elektischen Grill mit Wasserdampf gegart wird. Das Raucharoma schien dann aber künstlich hinzugefügt zu werden. Mein Fazit: "Das brauche ich nicht noch einmal!"

 

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Aber der Höhepunkt dieser unfreiwilligen Duftreise kam erst noch! Am Abreisetag schlenderten wir nochmal durch unser Lieblingskaufhaus und trafen in der Herrenabteilung den netten Verkäufer vom letzten Jahr wieder. Dieser präsentierte uns die Jeans des Jahres, eine Hose an die beim Kauf die Initialen des Käufers angbracht werden und das Highlight dieser Hose - sie duftet!!!! Dieser Duft soll bis zu 30 Waschgängen erhalten bleiben!!! Mir stockter der Atem nicht nur wegen der wirklich aufdringlichen (nicht mal nach Mann) duftenden Hose, sondern auch bei dem Gedanken, welche Chemikalien dies überhaupt möglich machen?!

 

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Der Verkäufer erzählte uns wie beliebt dieses Produkt ist und der Absatz riesengroß. Wer mich kennt, kann sich sicherlich denken, dass ich sofort in der Tasche nach einer Visitenkarte griff, sie ihm überreichte und ihm voller Inbrunst erklären musste, was Menschen sich womöglich mit solch einem Stück Stoff antun könnten. Er bekam von mir ein Mini-Basisseminar und ich bemerkte wie er zunehmend interessierter, aber auch ruhiger wurde. Plötzlich sagte er:"Wie soll ich diese Jeans nun noch ruhigen Gewissens verkaufen?"  Diese Frage konnte ich ihm leider nicht beantworten....

Mein Mann und ich haben dieses Wochenende dann mit dem wunderbaren Duft und Genuss Thüringer Rostbratwürste beschlossen.

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Ätherische Öle für besseren Schlaf

Eine der häufigsten Fragen an mich lautet: „Welche ätherischen Öle kann ich benutzen, damit ich wieder besser schlafen kann? Lavendel hilft aber nicht!“

Wenn diese Frage so einfach zu beantworten wäre…..leider gibt es kein Patentrezept „für einen besseren Schlaf“.
Schlafstörungen haben oft vielfältige Ursachen, daher gehört für mich ein ausführliches Gespräch mit der betroffenen Person dazu, um eine Auswahl an ätherischen Ölen treffen zu können.

Unterschieden werden folgende Formen der Schlafstörung:

    •    Einschlafstörung
    •    Durchschlafstörung
    •    Ausschlafstörung

Mindestens 15 % der Deutschen sollen unter Schlafstörungen leiden.

Ursachen für Schlafstörungen können neben Krankheiten wie Parkinson, MS, Demenz usw. auch die Schlafumgebung, Stress, psychische Belastungen, Schichtarbeit und vieles mehr sein. Bei vielen Schlafstörungen liegen gleichzeitig mehrere dieser Ursachen vor. Manchmal verliert die auslösende Ursache im Laufe der Zeit an Bedeutung oder verschwindet ganz, aber die Schlafstörung bleibt, weil sie sich verselbständigt hat. So kann es sein, dass die Angst vor einer schlaflosen Nacht die Schlafstörungen weiter verstärken.

Schlafstörungen können also zu einer wirklich Belastung für Betroffene werden und ihr Leben maßgeblich beeinflussen und die Lebensqualität stark mindern. Daher sollten Schlafstörungen in jedem Fall diagnostisch abgeklärt werden. Manchmal kann es sogar nötig sein, z.B. in akuten Stresssituationen (z.B. Tod des Partners) für eine kurze Zeit auf Schlafmittel zurück zu greifen. Die Behandlung sollte jedoch zeitlich stark eingegrenzt werden, da viele Schlafmedikamente (z.B. Benzodiazepine) eine Medikamentenabhängigkeit auslösen können. Benzodiazepine hemmen im Gehirn die Erregbarkeit von Nervenzellen. Sie ahmen dabei die Wirkungen des körpereigenen Botenstoffs GABA (Gamma-Aminobuttersäure) nach. Sie binden an die gleichen Rezeptoren und wirken daher insgesamt beruhigend, erregungs- und aggressionsdämpfend, angstlösend, entspannend und schlafanstoßend.

2010 wurde ein neues pflanzliches Medikament auf der Basis mit ätherischem Lavendelöl auf den Markt gebracht: „Lasea“. Lasea ist in einer Phase II-Untersuchung an 50 weiblichen und männlichen Patienten als Medizin bei posttraumatischen Belastungsstörungen identifiziert worden. Die betroffenen Menschen litten an Unruhezuständen (96%), depressiver Verstimmung (98%), Schlafstörungen (92%) oder Ängsten (72%). Die Verbesserungsrate nach 6 Wochen Einnahme einer Lasea-Lavendelölkapsel (80mg) pro Tag betrug: 62 Prozent bei den Unruhezuständen, 57 Prozent bei den depressiven Verstimmungen, 51 Prozent bei den Schlafstörungen und 62 Prozent bei den Ängsten. Somit können diese in jeder deutschen Apotheke erhältlichen Kapseln auch bei Neurasthenie genommen werden, das ist ein extremer Belastungs- und Erschöpfungszustand (im Prinzip ein Burnout). Bei manchen Menschen führt diese Anwendung von Lavendelöl zu milden bis moderaten Magenproblemen wie Aufstoßen. [Uehleke B, Schaper S, Dienel A, Schlaefke S, Stange R. Phase II trial on the effects of Silexan in patients with neurasthenia, post-traumatic stress disorder or somatization disorder. Phytomedicine. 2012 Jun 15;19(8-9):665-71] - Quelle Eliane Zimmermann

Ätherisches Lavendelöl ist reich an Linalylacetat (Ester) und an Linalool (Monoterpenalkohol) beide Inhaltsstoffe gelten als entspannend, beruhigend und angstlösend. Lasea wirkt offensichtlich über eine Hemmung präsynaptischer Calcium Kanäle Das heißt es sorgt für einen geregelten Calciumeinstrom in den Nervenzellen, dadurch werden weniger erregende Botenstoffe ausgeschüttet und die Nervenzellen kommen wieder zur Ruhe.
Eine Wirksamkeit tritt jedoch meist erst nach etwa zwei Wochen ein. Aber keine Sorge dieses pflanzliche Medikament führt nicht zur Abhängigkeit und ist in jedem Fall einen Versuch wert!

Zur Auswahl von ätherischen Ölen zur Unterstützung eines besseren Schlafes ist jedoch auch wichtig das allgemeine Befinden, den Menschen ganzheitlich und die Lebenssituation zu betrachten. Erst dann kann eine Auswahl getroffen werden, bei der die „Nase“ des Betroffenen die entscheidende Rolle spielt. Denn grundsätzlich könnte jedes ätherische Öl hilfreich sein, welches für den Menschen in dem Moment am wohltuensden empfunden wird.

Die erste Idee, die den meisten Menschen einfällt ist der Lavendel (Lavandula angustifolia). Hierbei sollte beachtet werden, das Lavendel nicht gleich Lavendel ist.
Der Lavendel zählt mit zu den besterforschtesten ätherischen Ölen, unzählige Studien findet man im Internet und nicht wenige von Prof. Buchbauer aus Wien. (klick hier)

Lavendel fein
Der offizielle oder „echte“ Lavendel führt uns in die höheren Lagen der Haute Provence. Dort wächst er ab 500 m. Auf diesen Feldern wachsen viele unterschiedliche Lavendelpflanzen. Lavendel fein enthält mehr als 100 Inhaltsstoffe. Dies ist einer der Gründe für die vielseitige Anwendung dieses Klassikers der Aromatherapie.

Lavendel extra (Berglavendel usw.)
Hierbei handelt es sich um den wilden Berglavendel aus der Haute Provence.
In den Bergen der Haute Provence, auf über 800 bis 1200 m Meereshöhe, wächst der wilde Berglavendel, ein feiner Lavendel von höchster Qualität mit wertvollen Inhaltsstoffen.  Er riecht kräftiger und schärfer als der Lavendel fein. Sammlergruppen ernten dort in mühevoller und harter Arbeit diese Wildsammlung, denn dort kann nicht maschinell gearbeitet werden wie unten in der Ebene.  Ihn nennt man auch „Heillavendel“.

Weitere Lavendelarten:


Lavandin (Lavandula angustifolia)
auch als "Putzlavendel" bekannt, ziert die Bilder und Postkarten tiefblauer Lavendelfelder aus der Provence.
Der Lavandin hat im Gegensatz zum Lavendel fein einen relativ hohen Anteil an Kampfer und wirkt dadurch eher anregend und wenn sich so mancher unwissende Lavendelöl Käufer wundert, dass er nicht einschlafen kann, sondern eher angeregt sich die Nacht um die Ohren schlägt, dann hat er unwissentlich Lavandin eingekauft. Lavandin wird häufig auf den Ölfläschchen auch als Lavendel deklariert und wenn die botanische Bezeichnung auf dem Etikett fehlt, weiss man eben nicht genau um welchen Lavendel es sich handelt! Er ist kontraindiziert bei Säuglingen und Menschen mit hohem Blutdruck.


Speiklavendel (Lavandula spica)
ein breitblättriger (latifolia) Lavendel, der ca. 28 % 1,8-Cineol enthält, weshalb man ihn z.B. auch bei Bronchitis und Schnupfen, sowie rheumatischen und athritischen Schmerzen einsetzt. Sein Kampfergehalt liegt bei ca. 16 %, daher durchblutungs- und auswurffördernd.
Speiklavendel ist anregend und belebend, fördert die Gehirntätigkeit und könnte daher in Mischungen zur Aktivierung demenziell Erkrankter eingesetzt werden. Da der Borneongehalt (Kampfergehalt) stark schwanken kann, sollte man als Laie bei der Anwendung bei Schwangeren, Säuglingen und Kleinkindern eher vorsichtig sein.


Schopflavendel (Lavandula stocheas)
auch Schmetterlingslavendel genannt. Dieser Lavendel hat einen sehr hohen Monoterpen-Ketongehalt von bis zu 70 % (zusammengesetzt aus ca. 25% Borneon und ca. 45% Fenchon). Neben seinen ausgezeichneten auswurffördernden, antibakteriellen, zellregenierenden und entzündungshemmenden Wirkung, besitzt er nicht unerhebliche Nebenwirkungen. Er kann neurotoxisch und Abortiv wirken und sollte deshalb nur von erfahrenen Aromafachleuten verwendet werden!

Erfahrungsgemäß hilft der Lavendel (Lavandula angustifolia) oft nicht, wenn die Schlafstörungen mit „Unerledigtem“ zusammenhängen, wie z.B. Streitigkeiten, nicht erledigte Arbeit, Unausgesprochenes und auch bei dementen Patienten die auf der Suche sind (Lauftendenz, Suche nach dem Nach Hause Weg usw.).

Auswahlmöglichkeit für Menschen mit Schlafstörungen:

Melisse (Melissa officinalis)
    •    angstlösend
    •    beruhigend (psychisch/physisch)

zu beachten wäre, dass die Melisse im Zusammenhang mit Unruhe, Ängsten und Schlafstörungen immer nur gering (max. 1%ig) dosiert werden sollte, da sonst sogar eine eher belebende Wirkung eintreten kann.

Narde (Nardostachys jatamansi)
    •    stark beruhigend
    •    hormonregulierend
    •    kardiologisch
Der sehr starke (baldrianähnliche) Geruch der Narde verbietet regelrecht eine Überdosierung, daher reicht in Mischungen oft ein Tropfen schon aus.

Zeder (Cedrus atlantica)
    •    stabilisierend (in Krisenzeiten)
    •    bei Heimweh
    •    bei Trennung
    •    beruhigend

 

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Mandarine rot (Citrus reticulata)
    •    beruhigend
    •    entkrampfend
    •    seelisch aufhellend
Durch den zwar sehr geringen Anteil Methylanthranilat (Ester) in der Mandarine, wirkt diese eher entkrampfend (psychisch und körperlich), beruhigend und ausgleichend. Sie ist nicht nur ein Kinderöl, sondern wird meiner Erfahrung nach auch von vielen (männlichen) Erwachsenen sehr gemocht!

Petit Grain Mandarine (Citrus reticulata)
    •    entspannend
    •    entkrampfend
    •    stresslösend
Petit Grain kann helfen alte Gefühle zu verarbeiten, Verdrängtes anzunehmen.

Majoran (Origanum majorana)
    •    nervenberuhigend (Parasympathikus)
    •    beruhigend
    •    stärkend
    •    entkrampfend
Hilft loszulassen statt sich zu ärgern.

Rosengeranie (Pelargonium graveolens)
    •    hilft negative Folgen von Stress zu mildern
    •    ausgleichend
    •    blutdruckregulierend
    •    hormonmodulierend

Muskatellersalbei (Salvia sclarea)
    •    stark ausgleichend
    •    entkrampfend
    •    löst Stagnierendes (auf körperlicher und seelischer Ebene)
    •    hilft loszulösen
    •    hormonell ausgleichend

Ylang-Ylang (Cananga odorata)
    •    leicht blutdrucksenkend
    •    entspannend
    •    beruhigend
    •    sich hingeben
    •    Ärger/Druck/Frust herunterfahren

Jasmin sambac (Jasminum sambac)
    •    stärkt das Vertrauen
    •    hilft bei Ängsten sich einzulassen
    •    hormonmodulierend
    •    stimmungsaufhellend

Benzoe siam (Styrax tonkinensis)
    •    vermittelt Geborgenheit und Wärme
    •    angstlösend
    •    entspannend
Benzoe ist wie eine weiche Wolldecke in die man sich einkuschelt und sich wohl fühlt.

Blutorange (Citrus sinensis)
    •    stressmildernd
    •    entspannend
    •    seelisch aufhellend
    •    fördert die Gelassenheit

Neroli (Citrus aurantium ssp. amara)
    •    bei Schock und Trauer
    •    bei Angst
    •    stimmungsaufhellend
    •    ausgleichend
    •    entspannend
Oft reicht es sogar aus, dass Orangenblütenhydrolat als Spray für Puls oder Dekolletee zu benutzen.

Palmarosa (Cymbopogon martinii)
    •    emotional ausgleichend
    •    stressabbauend
    •    gibt ein Gefühl von flexibler Anpassungsfähigkeit und Sicherheit
    •    hilfreich für praktische Lösungen
    •    hält emotionale Turbulenzen unter Kontrolle

Kamille römisch (Chamaemelum nobile)
    •    stresslösend
    •    stark beruhigend
    •    stark entkrampfend
    •    angstlösend
    •    baut Aggression ab (auch Autoaggression)
Die römische Kamille hat mit den höchsten Esteranteil in ätherischen Ölen. Ester wirken stark körperlich und seelisch entkrampfend- ihr Motto: „Froh, heiter und gelassen“

Diese (kleine) Auswahl ätherischer Öle kann als Übersicht helfen, bei genauem Zuhören im Gespräch mit betroffenen Menschen die passenden Öle in einer Vorauswahl zu finden. Diese sollten immer zum Testen angeboten werden. Letztendlich trifft der Betroffene die Auswahl selbst!

Rituale wie z.B. Fuß- und Handbäder, Handwickel, Ölauflagen oder Atemübungen können bei Einschlafstörungen eine gute Unterstützung bieten. Rituale vermitteln Sicherheit und Zeit über Tagesereignisse und anstehende Dinge nachzudenken, ohne diese mit ins Bett zu nehmen. Somit wird z.B. nächtlichem Grübeln und dem „Gedankenkarussell“ vorgebeugt.

Auch Entspannungsübungen, Duft- oder Phantasiereisen oder wohltuende Anwendungen mit ätherischen Ölen helfen nicht nur am Tag Ruhe zu bewahren, sie Erleichtern auch oftmals das Ein- und Durchschlafen.

Beispiele aus der Aromapflege:

Folie1

 

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Folie2

 

Folie3

 

 

In die Auswahl der Öle lasse ich zum einen mein aromatherapeutisches Wissen, als auch die Duftkommunikative Arbeit mit einfließen. Diese Kombination trifft oft den Nagel auf den Kopf.

Wer mehr über Duftkommunikation erfahren oder diese gar lernen möchte findet hier alle nötigen Informationen.

 

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Aromapflege bei demenziell Erkrankten - eine Herzensangelegenheit

Von unseren fünf Sinnen ist der Geruchssinn sicher derjenige, den den besten Eindruck der Unsterblichkeit vermittelt.
(Salvatore Dali)

Herausforderndes Verhalten bei Patienten mit Demenz

Schulmedizin trifft auf Aromatherapie: von Haloperidol bis Santalol*

(* Santalol ist ein Inhaltsstoff im ätherischen Sandelholzöl mit sehr beruhigender Wirkung)

Mit dem Fortschreiten einer demenziellen Erkrankung kommt es bei den Betroffenen immer mehr zu Einschränkungen in den kommunikativen Fähigkeiten wie auch in den Alltagskompetenzen.
Persönliche Bedürfnisse, Ängste, Gefühle der Überforderung wie häufig auch Schmerzen des Erkrankten können nicht mehr verbal mitgeteilt werden, sondern finden ihren Ausdruck  in einem veränderten Verhalten.  
Dieses kann sich in abwehrenden, agitierten oder auch als aggressiv bezeichneten Verhaltensweisen äußern und das Miteinander im Pflegealltag stark belasten. 
Das gezeigte herausfordernde Verhalten der Patienten führt  in stationären Einrichtungen  oft zum Einsatz von Psychopharmaka. Doch gerade diese Patientengruppe reagiert sehr sensibel auf den Einsatz von Neuroleptika, ernste gesundheitliche Beeinträchtigungen können die Folge sein.  
Aber was lässt sich im Gegenzug tun? 
Die Aromapflege und ihre Arbeit mit ätherischen Ölen findet in der Betreuung und Begleitung von Menschen mit Demenz immer mehr Beachtung. 
Studien und Erfahrungsberichte können heute bestätigen, dass der Einsatz unterschiedlicher pflegerischer Aromaanwendungen bei Unruhe und Erregtheit sehr positiven Einfluss auf die psychische Befindlichkeit des demenzerkrankten Menschen nimmt und zu deutlich mehr Wohlbefinden und seelischer Entspannung beiträgt.
(Text Eva Maria Anslinger)


anslinger


Eva Maria Anslinger und ich haben uns Gedanken gemacht, wie wir Pflegenden  komplementäre Methoden in Begleitung zu den schulmedizinischen Möglichkeiten bei der Pflege demenziell Erkrankter Menschen nahe bringen können. Daraus ist nun dieses Seminar mit folgenden Inhalten entstanden:

Inhalte
    •    Demenz und herausforderndes Verhalten: von Apathie bis Aggression
    •    Begriffsklärung, Ursachen und Hintergründe bei Menschen mit Demenz
    •    Grundlagen der Wirkungsweisen von Psychopharmaka
    •    Nebenwirkungen der Neuroleptika-Therapie bei Menschen mit Demenz
    •    Austausch und Reflektion

Praktische Übungen
    •    Beruhigende ätherische Öle kennen- und anwenden lernen
    •    Beruhigende Kompressen
    •    Tipps aus der Akupressur
    •    Rhythmische Fußeinreibung
    •    Beruhigende Körperausstreichungen

Es ist uns eine Herzensangelegenheit, dass die Arbeit für Pflegende mit demenziell Erkrankten Menschen nicht nur als Belastung, sondern auch als Bereicherung empfunden werden kann, das Pflegende besser das Verhalten von diesen Patienten verstehen und damit umgehen können, dass für alle am Pflegeprozess Beteiligten (Patienten, Angehörige, Pflegende) ein Gefühl von gegenseitigem Vertrauen und Verstehen gibt.

Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier: Schulmedizin trifft auf Aromatherapie oder Schmerz- und Angsterleben bei Menschen mit Demenz

Teil des Pflegekonzeptes bei alten und demenziell Erkrankten Menschen


Alte Menschen leiden oft unter vielen unterschiedlichen Erkrankungen oder auch Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität), bekommen viele unterschiedliche Medikamente (Polymedikation) und sind durch vorhandene funktionelle Einschränkungen belastet. Gerade dadurch treten nicht-medikamentöse Therapien bei Demenz Erkrankten immer öfter in den Vordergrund. Die Wirkung der Aromatherapie konnte in einigen Studien belegt werden z.B.:

    •    Mit dem Einreiben von verdünntem Melissenöl konnte in einer placebokontrollierten Studie an 72 Menschen mit schwerer Demenz gezeigt werden, dass bei 60% der Patienten nach vier Wochen dieser Anwendung auf Gesicht und Arme eine 30%ige Verbesserung der Unruhezustände zu verzeichnen war.       
[Ballard, C.G.; O'Brien, J.T.; Reichelt, K., Perry, E.K.: Aromatherapy as a safe and effective treatment for the management of agitation in severe dementia: the results of a double-blind, placebo-controlled trial with Melissa. in J Clin Psychiatry. 63/7, Juli 2002].

    •    Bei Senioren, mit Schlafmedikation wurde der Schlaf untersucht. Danach beobachtete man, wie sie ohne die  Medikamente schliefen->schlecht, anschließend inhalierten sie mit Lavendelöl. Der Schlaf war wieder genau so gut wie mit den Schlafmedikamenten.
[Hardy M, Kirk-Smith M, Strech D: Replacement of drug treatment for insomnia by ambient odour. Lancet 346:701· 1995]

Zu häufig verabreichten Medikamenten bei alten Menschen zählen Benzoediazepine, diese werden eingesetzt als Antidepressiva, Neuroleptika und bei der Behandlung von Ein- und Durchschlafstörungen. Sie haben jedoch erhebliche Nebenwirkungen, z.B. unterdrücken sie die Tiefschlafphase, was wiederum verhindert, dass der Schlaf als erholsam  empfunden wird. Daraus resultiert, das der Patient sich müde fühlt, traurig (depressive Verstimmungen) ist, Schwindelgefühle können auftreten, diese wiederum begünstigen das Sturzrisiko .........

Gerade bei Schlafstörungen bietet uns die Aromatherapie so viele komplementäre Möglichkeiten der Unterstützung. In einem von mir betreuten Pflegeheim in Andernach berichteten mir die Pflegekräfte bei der letzten Schulung, von tollen Erfolgen mit Lavendel-Waschungen, Einreibungen und warmen Handwickeln. Bei einer Bewohnerin wurde die Schlafmedikation vom Hausarzt sogar abgesetzt. Die Bewohnerin nimmt wieder am Leben teil, fühlt sich ausgeschlafen und ausgeglichen.

Lavandula angustifolia zählt zu den besterforschsten ätherischen Ölen.
Ätherische Öle, welche Ester, Linalool (Monoterpenalkohol) oder Sesquiterpenverbindungen enthalten wirken ent-spannend, beruhigend und schlaffördernd (uvm.). Sie können als Badezusatz, Einreibung oder Inhalation angewendet werden und das (bei richtiger Dosierung) ganz ohne Nebenwirkungen!

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Pflegeöl bei Schlafstörungen:
50 ml Johanniskrautöl
5 Tropfen Lavendel fein (Lavandula angustifolia)
4 Tropfen Melisse (Melissa officinalis)
3 Tropfen Narde (Nardostachys jatamansi)
2 Tropfen Majoran (Origanum majorana)
3 Tropfen Mandarine rot (Citrus reticulata)

Sinnesbiographie

Bei immer mehr demenziell erkrankten Menschen in Deutschland werden in den Alten- und Pflegeheimen immer mehr Angebote geschaffen, um den Menschen ihre Würde und ihre Selbständigkeit so lange als möglich zu erhalten und zu verbessern.

Mit den ätherischen Ölen haben Pflegekräfte eine wundervolle Möglichkeit die Erkrankten auf "sinnliche" Weise vielfältig zu "berühren".
Das Leben der Bewohner besteht nicht nur aus ihrer Akte und Pflegeplanung, aus Daten und Fakten, die Vergangenheit wird oftmals erst wieder lebendig durch die verschiedensten Sinneseindrücke.

Zu einem der wichtigsten Sinneseindrücke gehört das Riechen, denn in unserem "Riechhirn" dem limbischen System, werden alle "Geruchserinnerungen" gespeichert. So kommt es auch, dass wir z.B. beim Geruch von Zimt, Mandarine, Vanille & Co. unweigerlich an die Weihnachtszeit erinnert werden. Viele Kindheitserinnerungen werden geweckt und ein wohliges Gefühl ausgelöst.
Umgekehrt kann es sein, dass der Duft von Lavendel uns an die Seife der ungeliebten Tante erinnert, die bei jedem Besuch ein Küsschen wollte.......

Biographiearbeit in Verbindung mit ätherischen Ölen - duftende Erinnerungen

... Nichts ist drinnen, nichts ist draußen: Denn was innen, das ist außen. So ergreifet ohne Säumnis Heilig öffentlich Geheimnis... (J.W. Goethe)

Naturreine ätherische Öle wirken auch, wenn sie nicht bewusst wahrgenommen werden: Prof. Hildebert Wagner (Direktor des Instituts für pharmazeutische Biologie an der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität) wies in Versuchen mit gesunden Personen und Probanden ohne
Geruchssinn (Anosmie) nach, dass z.B.  durch Einatmen von Rosmarinöl bei beiden Gruppierungen die Durchblutung des Gehirns gesteigert wurde.

Im Rahmen der Aromapflege bei demenziell Erkrankten ist eine „gute“ Biographie Arbeit durchaus sinnvoll – hierbei kann herausgefunden werden, welche Gerüche der Patient besonders gerne gerochen, bzw. welche er abgelehnt hat. Diese Kenntnisse können im Rahmen der Pflegeplanung mit einbezogen werden. Dadurch kann auch die Stimmung des Patienten positiv beeinflusst werden.

Anwendungsmöglichkeiten bei:
    •    › Ängsten
    •    › Unruhe
    •    › Schlafstörungen
    •    › Herausforderndes Verhalten
    •    › zur Steigerung des Wohlbefindens
    •    › als Duftanker -> in Verbindung z.B. mit Basaler Stimulation oder der Duftkommunikation
    •    › in der Sterbebegleitung

Handbäder
die „einfache“ alternative zu aufwendigen Fußbädern
Durchführung: einfach  
Zeitaufwand: mäßig 
aktivierend: Rosmarin cineol, Lavandin, Pfefferminze, Wacholderbeere
beruhigend: Lavendel fein, Rose, Rosengeranie, Kamille römisch, Palmarosa, Neroli 10 %,
Melisse 10 %
erwärmend: Ingwer, Benzoe, Tonkaextrakt, Vanilleextrakt
stärkend: Zeder, Narde Vetiver, Patchouli, Angelikawurzel

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1- 2 Tropfen ätherisches Öl oder ätherische Ölmischung in eine Waschschüssel mit Wasser (je nach Pflegeziel) emulgieren.
Tipp: Zur Visualisierung kann ein Bild der Pflanze, welche als ätherisches Öl bei der Waschung verwendet wird, dazu gestellt werden.

Kompressen
    •    › zur Schlafförderung mit Lavendel fein, Melisse 10 %, Rose, Petit Grain
    •    › bei Ängsten und Unruhe mit Melisse 10 %, Lavendel fein, Kamille römisch, Neroli 10 %
    •    
Rezeptur für eine Ölkompresse bei Unruhe
1 Eßl. Pflanzenöl (z.B. Johanniskrautöl)
2 gtt. Melisse 10 % (Melissa officinalis)
1 gtt. Neroli 10 % (Citrus aurantium ssp aurantium)

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Eine große Veränderung…

liebe BlogleserInnen, liebe Seminarteilnehmer, liebe Freunde nach über 8 Jahren in meinem kleinen, aber sehr besonderen Seminarhaus in Schwollen, welches ich damals mit viel Liebe zum Detail und Einsatz meiner bescheidenen handwerklichen Fähigkeiten selbst gestaltet habe ziehe ich nun in größere Räume um.

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ViVere Schule für Aromatherapie und Aromapflege von 2008 - 2016

 

Diese Veränderung ist zum einen aus Platzgründen, zum anderen aus persönlichen Gründen notwendig geworden. Um so mehr freue ich mich einen wirklich ganz besonderen Ort gefunden zu haben. Eigentlich hat dieses Haus mich gefunden und zwar keinen Augenblick zu früh, denn an diesem Tag vor ungefähr 6 Wochen habe ich im Seminar in der Feedbackrunde zu meinen Seminarteilnehmerinnen gesagt: „Ich glaube, dass ich mich nun endlich von diesem Ort hier verabschieden kann.“  In diesem Moment war es totenstill im Raum - aber alle lieben Menschen die mich kennen, wussten, dies war ein besonderer Augenblick.
Als ich danach noch ins Büro kam, zeigte mein Mann mir dieses neue Haus - eine Freundin hatte den Link in diesen Minuten bei Facebook geteilt.

 

 

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ViVere Schule für Aromatherapie und Aromapflege ab Mai 2016


Und so nahm alles seinen Lauf und ich freue mich sehr auf die Zeit die nun kommt.

Diese Veränderung ist nur möglich durch viele liebe Menschen geworden, ganz besonders möchte ich meinen Mann Niki, meine liebe Freundin und Teamkollegin Gertrud Schneider, meinen Kindern, meinen Eltern und meinem Freund Frank danken!!!! Ihr alle habt mich bestärkt, mit mir hart gearbeitet in den letzten Wochen und mir bewiesen, das man alles schaffen kann.

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In diesem neuen wundervollen Haus - duftet es nach Holz, mittlerweile auch nach meinen ätherischen Ölen und es gibt ein tolles Raumklima.

 

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Wir haben nun die Möglichkeit parallel in zwei Räumen Seminare, Workshops, Beratungen und Schulungen durchzuführen. Alles ist großzügig und trotzdem sehr gemütlich gestaltet. Die letzten Handgriffe werden nun in den nächsten Tagen erledigt, so dass wir offiziell am 01. Mai 2016 loslegen können.

Meine Teamkollegin Gertrud Schneider bietet nach Terminvereinbarung gesundheitspraktische Beratung, auch für pflegende Angehörige, Massagen, Wärmepackungen, Wickel, Auflagen, MediAkupress Anwendungen und gesundheitspraktische Duftkommunikation an.

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Termine können ab sofort unter folgender Telefonnummer vereinbart werden: 0163-2666007

 

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Im Aussenbereich habe ich bereits begonnen einen Kräuter- und Duftgarten anzulegen, eine Wildblumenwiese, sowie Beerensträucher zum Naschen kommen mit dazu.

Die großzügige Holztrasse lädt dazu ein die Seminarpausen draußen zu verbringen.

Ganz besonders schön finde ich, dass es nun auch Übernachtungsmöglichkeiten für Referentinnen und Seminarteilnehmer dort gibt.

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Am letzten Wochenende durfte Christine Lamontain mit unserem Seminar Duftkommunikation den ersten Seminarprobelauf machen und es hat alles wunderbar funktioniert.

 

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Christine Lamontain in ihrem Element

 

Spannend fand ich, dass ich bei der Begrüßungsrunde die Duftkarte „Lorbeer“ gezogen habe und beim abschließenden Duftgespräch mit Christine stellte sich heraus: Das ist der Duft den ich gerade brauche!

Eine kleine Reise in die Welt der Duftkommunikation:

Was hat der Lorbeer (Lauras nobilis) für eine Bedeutung?

„Lauras“ bedeutet soviel wie loben und „nobilis“ soviel wie preisen.
Er steht im Duftkreis im zweiten Quadrant, in diesem Teil geht es um die Selbstfürsorge und die ICH-Stärkung. Lorbeer kann ausdrücken: „Schreite zur Tat“, gehe über deine eigenen Grenzen und konzentriere dich (auf das NEUE).

Dazu kam bei meinem Duftgespräch auch noch die Grapefruit, ein gute Laune Öl, hilft Gefühle zu bewältigen, Anspannungen zu lockern und hat die Botschaft: „LEBE“

Beide Öle passen derzeit wie die Faust aufs Auge zu meinem momentanen Thema!

Daher habe ich mir ein Parfümspray gemischt:

50 ml Wodka
25 Tropfen Grapefruit komplett
10 Tropfen Lorbeer

und ich muss sagen für meine Nase riecht es wundervoll!

Ich und die Seminarteilnehmerinnen sind immer wieder fasziniert von diesem wertvollen Wissen über die Kommunikation der Düfte mit uns - und von dem riesen Wissenschatz von Christine Lamontain.

Wer mehr darüber erfahren möchte kann sich hier über diese Fortbildung informieren:

https://www.vivere-aromapflege.de/duftkommunikation

Duftkommunikation

Ausßerdem gibt es ab sofort eine neue Fachweiterbildung, sowohl für professionell Pflegende wie auch für Gesundheitspraktiker:

"ViVere PraktikerIN für komplementäre und naturheilkundliche Pflege"

mehr Informationen findet Ihr unter folgendem Link:

https://www.vivere-aromapflege.de/vivere-praktikerin-fuer-komplementaere-und-naturheilkundliche-pflege

 

Facbook

 

 

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Eine Projektarbeit der besonderen Art.....

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Ich erinnere mich noch genau als ich Yvonne Bonertz zum ersten Mal traf - Gertrud Schneider hatte mich eingeladen bei ihrem Tag der offenen Tür, die Aromapflege und die Ausbildung zur Aromapflegerin vorzustellen. Yvonne war zu dieser Zeit eine Kollegin von Gertrud und interessierte sich sehr für die Arbeit mit ätherischen Ölen - so kamen wir ins Gespräch und kurz danach wurde sie meine Schülerin. In dieser Zeit wechselte sie die Arbeitsstelle und konnte sich ihren Wunsch, wieder in einer onkologischen Abteilung zu arbeiten erfüllen.

Oft haben wir uns darüber unterhalten welches Projekt denn nun das richtige für ihre Abschlußarbeit zur ViVere-Aromapflegerin sein könnte. Durch diese Gespräche merkte ich ganz schnell, dass Yvonne ihren Beruf und die Arbeit mit den Patienten liebt - sie berichtete immer wieder darüber, welche guten Erfolge und tollen Erfahrungen sie mit einfachsten aromapflegerischen Anwendungen hatte. Auch die Patienten waren dankbar für die individuelle Pflege und den "Wohlgeruch". Yvonne erweiterte dann sogar noch ihre Ausbildung und besuchte die Duftkommunikationsseminare (klick hier) und machte ihren Gesundheitspraktiker für gesundheitsfördernde AromaSelbstpflege. Diese zusätzliche Qualifikation ermöglicht ihr zudem auch in sogenannten Duftgesprächen mit dem Patienten, die für ihn passenden ätherischen Öle für das Wohlbefinden herauszusuchen und damit eine zusätzliche Unterstützung zu bieten.

In dieser Zeit enstand die Idee eine Broschüre für onkologische Patienten und deren Angehörige zu schreiben, denn Yvonne merkte, dass viele Patienten so gar nicht wussten wie sie sich verhalten sollten, wenn sie nach Hause entlassen werden. Sie waren unsicher und hatten manchmal sogar Angst davor zu Hause keinen Ansprechpartner mehr zu haben. Ich ermutigte Yvonne sehr dazu, dieses Vorhaben zu realisieren, auch wenn es zwischendurch schwierig wurde und Yvonne an sich und ihrem Projekt zweifelte - ich ließ nicht locker!!!

Und so ist seit gestern diese wundervolle Broschüre, die ich allerdings als Unikat schon im letzten Herbst bei Yvonne´s Prüfung geschenkt bekommen habe,  aus der Druckerei gekommen und zu erwerben.

 

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Dieser Ratgeber ist ein wirklich wertvoller Begleiter für Patienten, Angehörige und auch Pflegende sowie Ärzte. Er sollte in keinem Krankenhaus, in keiner onkologischen Praxis und bei keinem betroffenen Patienten und dessen Angehörigen fehlen. Er ist gespickt mit Erfahrungen, Hilfestellungen, Rezepturen und praktischen Ideen, mit denen das Leben auch während dieser schweren Erkrankung etwas leichter und angenehmer sein kann. Der Ratgeber bietet einen schnellen Überblick und sinnvolle komplementäre aromapflegerische Tipps und Rezepturen zu den möglichen Nebenwirkungen von Chemotherapie, Bestrahlung und auch seelischen Tiefs.

 

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Mir ist es zu dem eine Ehre Yvonne nun auch zu meinem ViVere-Team dazu zu zählen.

Am 03. Mai 2016 findet auch erstmalig das Seminar "Praktische onkologische Aromapflege" statt. (klick hier) - zwei weitere Termine sind im September und November diesen Jahres geplant.

Bestellung des Ratgebers können Sie unter folgender Seite aufgeben: http://www.aroma-vita.de/patientenratgeber.html

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Lymphflussförderndes Massageöl

50 ml Sesamöl
2 Tr. Immortelle
4 Tr. Zeder
3 Tr. Cajeput
5 Tr. Rosengeranie

 

Schnelle Hilfe bei Harnverhalt

Eukalyptus - Blasenauflage

10 ml Pflanzenöl (z.B. Mandel- oder Olivenöl)
10 Tropfen Eukalyptus globulus (Eucalyptus globulus)

Das Pflanzenöl mit dem Eukalyptus mischen und auf eine Kompresse geben. Die Kompresse zwischen zwei Wärmflaschen anwärmen und dann auf die Blasengegend auflegen. Das ganze mit einem Baumwolltuch abdecken und eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen drauflegen.
Die Blasenauflage wirkt entzündungshemmend, entkrampfend und entstauend und kann 2 - 3 mal täglich angewendet werden. Die Auflage bleibt so lange liegen, wie der Patient es als angenehm empfindet.

Mundspray Clear breath -> für frischen Atem

18 ml Pfefferminzhydrolat
2 ml Alkohol ca. 45 %ig
1 - 2 Tropfen Stevia flüssig*
3 Tropfen Pfefferminze
1 Tropfen Salbei ketonarm
2 Tropfen Teebaum
1 Tropfen Cardamom
3 Tropfen Zitrone

Viele Tipps und Anregungen dieser Art, auch für die palliative Pflege erhalten Sie in unseren Seminaren "Ätherische Öle im Hospiz und in der Palliativpflege" (klick hier) und im Workshop "Praktische palliative Aromapflege" (klick hier)

 

seminar hospiz palliativpflege

 

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