Wenn ein Duft Gefühle weckt, aber die Erinnerung fehlt
Kennst du das?
Du riechst an einem Duft und plötzlich verändert sich etwas.
Du fühlst dich wohl. Geborgen. Ruhig.
Oder genau das Gegenteil passiert. Du wirst unruhig. Der Duft ist dir unangenehm. Du möchtest ihn wegstellen.
Auf die Frage „Woran erinnert dich dieser Duft?“ hast du aber keine Antwort.
„An nichts.“
Und trotzdem ist da dieses Gefühl.
Genau das finde ich an unserem Geruchssinn so spannend. Denn Erinnerung und Emotion sind nicht dasselbe. Sie können eng miteinander verbunden sein. Sie müssen aber nicht gemeinsam in unser Bewusstsein kommen.
Duftvorsprung vor Duftwissen
Wenn wir einen ungekannten Duft riechen und er uns auf irgendeine Weise anspricht uns erinnert und dennoch ratlos zurück lässt, dann wollen wir das Rätsel unbedingt lösen
Vielleicht kennst du diesen Moment:
Du riechst etwas und denkst sofort:
„Den Duft kenne ich doch!“
Und schon beginnt die Suche.
Wo habe ich das schon einmal gerochen?
War das in meiner Kindheit?
Bei meiner Oma?
Im Urlaub?
In einem bestimmten Raum?
Oder wir versuchen krampfhaft, dem Geruch einen Namen zu geben.
„Was ist das nur? Ich kenne das doch!“
Das Spannende daran: Wir suchen in diesem Moment nach unterschiedlichen Dingen.
Wir können versuchen, die Quelle des Geruchs zu erkennen: „Das riecht nach Zitrone.“
Wir können nach einer konkreten Erinnerung suchen: „So roch es früher in unserem Ferienhaus.“
Oder wir nehmen zuerst nur eine emotionale Qualität wahr: „Das fühlt sich vertraut und schön an.“
Duftreflexion erleben
Eine kleine Duftübung für dich
Für diese Übung brauchst du eine zweite Person und einige ätherische Öle, die du bereits kennst.
Bitte die andere Person, ein Öl auszuwählen, ohne dir zu sagen, welches es ist. Gib einen Tropfen auf einen Riechstreifen. Du solltest auch die Flasche nicht sehen.
Dann rieche.
Versuche zunächst ganz bewusst, den Namen des Duftes nicht herauszufinden.
Auch wenn dein Kopf sofort beginnt:
„Den kenne ich doch.“
„Was ist das noch mal?“
„Ist das vielleicht …?“
Lass diese Suche für einen Moment los.
Stelle dir stattdessen diese Fragen:
- Mag ich den Duft spontan oder möchte ich eher Abstand?
- Welche Emotion taucht auf?
- Verändert sich etwas in meinem Körper? Wird die Atmung ruhiger? Entsteht Spannung? Möchte ich tiefer einatmen? Muss ich lächeln?
- Taucht ein Bild, ein Ort, eine Person oder eine Situation auf?
- Ist da nur ein Gefühl von Vertrautheit, ohne dass ich sagen kann, woher ich den Duft kenne?
- Welche drei Wörter beschreiben meine Wahrnehmung am besten?
Schreibe deine Antworten auf, bevor du erfährst, welches Öl du gerochen hast.
Erst danach lässt du dir den Namen des ätherischen Öls sagen.
Und jetzt beobachte noch einmal:
Verändert der Name deine Wahrnehmung?
Kommt sofort dein Wissen über dieses Öl dazu?
Denkst du plötzlich an seine bekannten Wirkungen?
Tauchen jetzt andere Bilder oder Bewertungen auf?
Oder stellst du fest, dass deine erste Wahrnehmung überhaupt nicht zu dem passt, was du über dieses Öl gelernt hast?
Genau darum geht es bei dieser Übung.
Nicht darum, den Duft richtig zu erraten.
Sondern darum, für einen Moment wahrzunehmen, was passiert, bevor dein Wissen die Führung übernimmt.
Und wenn beim Riechen nur der Gedanke auftaucht „Den Duft kenne ich doch“, ohne dass du ihn benennen oder einer Erinnerung zuordnen kannst, lass auch das einmal stehen.
Du musst dieses Rätsel nicht lösen.
Diese Ebenen müssen nicht gleichzeitig verfügbar sein.
Manchmal ist das Gefühl längst da, während unser Kopf noch fieberhaft nach einer Erklärung sucht.
Und genau hier finde ich es spannend, nicht sofort weiterzusuchen.
Was passiert, wenn wir den Duft für einen Moment nicht benennen?
Wenn wir nicht wissen müssen, ob es Bergamotte, Mandarine oder etwas ganz anderes ist?
Wenn wir auch nicht sofort herausfinden müssen, warum uns dieser Geruch so vertraut vorkommt?
Dann können ganz andere Fragen entstehen:
- Was macht dieser Duft gerade mit mir?
- Welche Stimmung entsteht?
- Fühlt er sich vertraut oder fremd an?
- Macht er mich ruhig, wach, traurig oder froh?
- Wo nehme ich eine Reaktion in meinem Körper wahr?
Vielleicht taucht später eine Erinnerung auf. Vielleicht fällt uns plötzlich ein Name ein. Vielleicht bleibt nur dieses schwer zu beschreibende Gefühl von „Den kenne ich“.
Auch das darf stehen bleiben.
Gerade in der Duftreflexion finde ich es deshalb wertvoll, einen Duft zunächst nicht zu benennen. Denn sobald wir seinen Namen kennen, kommt unser Wissen dazu.
- Lavendel? Ach ja, der soll entspannen.
- Zitrone? Die macht frisch und munter.
- Rose? Die verbinde ich mit Liebe.
Schon verändert sich unsere Wahrnehmung.
Manchmal lohnt es sich deshalb, dem Duft ein paar Minuten Vorsprung vor unserem Wissen zu geben.
- Erst riechen.
- Dann wahrnehmen.
- Dann beschreiben.
Und erst danach erfahren, was wir da eigentlich gerochen haben.
Erinnerung ist nicht gleich Emotion
Wenn du dich an den Garten deiner Großmutter erinnerst, an die Küche deiner Kindheit oder an einen bestimmten Urlaub, sprechen wir von autobiografischen Erinnerungen.
Du kannst ein Ereignis zeitlich und räumlich einordnen. Du weißt, was passiert ist und wer dabei war.

Mit dieser Erinnerung kann eine Emotion verbunden sein. Geborgenheit, Freude, Trauer, Angst oder Ekel.
Unser Gehirn verarbeitet diese verschiedenen Aspekte nicht an einer einzigen Stelle. Für episodische Erinnerungen und ihren Kontext spielen hippocampale Netzwerke eine wichtige Rolle. An der emotionalen Bewertung und am emotionalen Lernen ist unter anderem die Amygdala beteiligt.
Beide Systeme arbeiten eng zusammen.
Das erklärt auch, warum Emotionen beeinflussen, was und wie wir erinnern. Umgekehrt können Erinnerungen erneut Emotionen auslösen. Die Forschung beschreibt diese Beziehung heute als wechselseitig. (1)
Und dann kommt unser Geruchssinn ins Spiel.
Gerüche haben einen besonderen Zugang zu Erinnerung und Emotion
Die Verarbeitung von Gerüchen ist anatomisch eng mit Hirnstrukturen verbunden, die an Emotionen und Gedächtnis beteiligt sind. Dazu gehören Amygdala, entorhinaler Cortex und Hippocampus. (2)
Das ist einer der Gründe, warum ein Geruch uns manchmal innerhalb von Sekunden emotional berührt.
Die Forschung zu autobiografischen Dufterinnerungen zeigt, dass Gerüche sehr wirksame Auslöser persönlicher Erinnerungen sein können. Untersuchungen fanden zudem, dass durch Gerüche ausgelöste Erinnerungen häufig als emotional und mit einem intensiven Gefühl des „Zurückversetztseins“ erlebt werden. (3)
Allerdings ist die Sache komplexer als die oft gehörte Aussage:
„Düfte werden zusammen mit Emotionen gespeichert.“
So pauschal würde ich das nicht formulieren.
Neuere Untersuchungen stellen zum Beispiel infrage, dass mit Gerüchen verbundene autobiografische Erinnerungen grundsätzlich emotionaler sind als Erinnerungen, die mit anderen Sinnen verbunden sind. Entscheidend scheint unter anderem zu sein, wie die Erinnerung abgerufen wird. (4)
Das finde ich wichtig. Denn unser Geruchssinn ist faszinierend genug. Wir müssen ihm keine Fähigkeiten zuschreiben, die wissenschaftlich so nicht gesichert sind.
Weihnachten mitten im Sommer
Ein Erlebnis aus der Pflege, das mir bis heute in Erinnerung geblieben ist
Wie unmittelbar ein Duft etwas Vertrautes anstoßen kann, habe ich vor einigen Jahren in einer Pflegeeinrichtung erlebt.
Es war Sommer. Eine Pflegekraft wollte für den Vernebler ein beruhigendes ätherisches Öl auswählen. Versehentlich griff sie zu einer weihnachtlichen Duftmischung mit Zimt, Orange und Mandarine.
Kurz darauf begann ein Bewohner mit Demenz plötzlich „Oh du fröhliche“ zu singen.
Andere Bewohner stimmten ein.
Mitten im Sommer wurde gemeinsam ein Weihnachtslied gesungen.

Gerade weil der Bewohner an Demenz erkrankt war, ist dieses Erlebnis für mich bis heute spannend. Bei einer Demenz kann der bewusste Abruf autobiografischer Erinnerungen beeinträchtigt sein. Vertraute Reize können dennoch emotionale Reaktionen oder gut eingeprägte Inhalte anstoßen.
Was in diesem Moment genau passiert ist, wissen wir nicht.
- Hat der Duft eine konkrete Weihnachtserinnerung aktiviert?
- Entstand zunächst ein vertrautes Gefühl?
- Oder reichte die gelernte Verbindung zwischen Zimt, Orange, Mandarine und Weihnachten aus, damit das Weihnachtslied auftauchte?
Aus dieser einzelnen Beobachtung können wir das nicht ableiten.
Aber sie zeigt sehr schön, warum wir Erinnerung und Emotion nicht gleichsetzen sollten.
Und sie führt direkt zur nächsten Frage:
Kann das Gefühl bleiben, obwohl die Erinnerung fehlt?
Hier wird es für mich besonders interessant.
Du riechst etwas und empfindest sofort:
- „Das tut mir gut.“
- „Ich mag das überhaupt nicht.“
- „Das macht mich traurig.“
- „Ich werde plötzlich unruhig.“
Aber du kannst keine Situation dazu benennen.
Das ist kein Widerspruch.
Eine emotionale Reaktion auf einen Geruch setzt nicht voraus, dass du gleichzeitig eine vollständige autobiografische Erinnerung abrufen kannst.
Durch Erfahrungen lernen wir Verknüpfungen zwischen Gerüchen, Situationen und emotionalen Reaktionen. Dieses assoziative Lernen spielt für unsere spätere Reaktion auf Gerüche eine wichtige Rolle. (5)
Das bedeutet aber nicht automatisch, dass hinter jeder spontanen Abneigung gegen einen Duft ein vergessenes Erlebnis oder gar ein Trauma steckt.
Diesen Schluss dürfen wir nicht ziehen.

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Ein Geruch kann dir auch aufgrund seiner Intensität, seiner chemisch sensorischen Eigenschaften, deiner aktuellen körperlichen Verfassung, früherer Erfahrungen oder anderer gelernter Zusammenhänge unangenehm sein.
Deshalb sollten wir eine emotionale Reaktion zunächst genau als das betrachten, was sie ist: eine Wahrnehmung.
Nicht sofort eine Geschichte dazu erfinden.
Ein Beispiel aus der Praxis
Stell dir eine Frau vor, die an Lavendel riecht.
Sie zieht den Riechstreifen sofort von ihrer Nase weg.
„Nein. Den mag ich nicht.“
Du fragst:
„Woran erinnert dich der Duft?“
Sie antwortet:
„An gar nichts.“
An dieser Stelle wäre es falsch zu sagen:
„Da steckt bestimmt eine schlechte Erinnerung dahinter.“
Viel interessanter ist:
„Wie fühlt sich der Duft für dich an?“
Vielleicht antwortet sie:
„Er macht mich nervös.“
Dann kannst du weiterfragen:
„Wo bemerkst du diese Unruhe?“
Vielleicht sagt sie:
„Im Bauch.“
Damit haben wir bereits wichtige Informationen.
Wir brauchen keine Geschichte, die diese Reaktion erklärt.
Es kann sein, dass später eine Erinnerung auftaucht. Es kann genauso gut sein, dass keine bewusste Erinnerung auftaucht.
Beides darf stehen bleiben.
Wenn ein Geruch plötzlich traurig macht
Eine Teilnehmerin riecht an einem ätherischen Öl und wird still.
Sie kann den Duft zunächst nicht einordnen.
„Irgendwie macht mich das traurig.“
Wir müssen jetzt nicht nachbohren.
Wir müssen auch nicht fragen:
„Was ist dir passiert?“
Wir können bei der aktuellen Wahrnehmung bleiben.
Wie fühlt sich diese Traurigkeit an?
Ist der Duft trotzdem angenehm?
Möchtest du weiter daran riechen oder möchtest du ihn weglegen?
Diese Fragen lassen der Person die Kontrolle.
Gerade wenn wir mit Menschen arbeiten, sollten wir nicht versuchen, aus jeder Duftreaktion eine psychologische Erklärung herauszulesen.
Der Duft ist kein Lügendetektor für die Seele.
Und ein ätherisches Öl deckt keine verborgenen Erinnerungen auf.
Was die aktuelle Forschung dazu sagt
Eine aktuelle experimentelle Studie zu Gerüchen und intrusiven Erinnerungen zeigt ebenfalls, wie komplex diese Verbindungen sind.
Die Forschenden untersuchten, ob Gerüche, die während belastender Filmszenen präsentiert wurden, später genau die damit verbundenen Erinnerungen hervorrufen.
Gerüche konnten intrusive Erinnerungen fördern. Sie lösten aber nicht zuverlässig genau das Ereignis aus, mit dem sie zuvor gekoppelt worden waren.
Auch Kontext und bewusstes Wissen über die Verbindung zwischen Geruch und Ereignis spielten eine Rolle.
Gut zu wissen
Das spricht gegen die Vorstellung eines simplen Mechanismus nach dem Muster:
Geruch A wurde mit Erlebnis A gespeichert. Also ruft Geruch A später automatisch Erlebnis A hervor.
Unser Gedächtnis funktioniert komplexer.
Drei Fragen statt einer
Deshalb finde ich es bei der Arbeit mit Düften sinnvoll, nicht nur zu fragen:
„Woran erinnert dich dieser Duft?“
Ich trenne drei Ebenen:
„Was nimmst du beim Riechen wahr?“
„Was fühlst du dabei?“
„Taucht eine Erinnerung auf?“
Und ich ergänze gerne noch eine vierte:
„Was nimmst du in deinem Körper wahr?“
Plötzlich wird aus einem schnellen „mag ich“ oder „mag ich nicht“ eine differenzierte Duftwahrnehmung.
Jemand kann sagen:
„Ich habe keine Erinnerung. Aber meine Schultern entspannen sich.“
Oder:
„Ich weiß nicht warum, aber ich möchte diesen Duft nicht in meiner Nähe haben.“
Oder:
„Der Duft macht mich glücklich und jetzt fällt mir meine Oma ein.“
Alle drei Antworten sind wertvoll.
Wir müssen nicht sofort erklären, warum ein Mensch so reagiert.
Das ist für mich ein wesentlicher Teil einer achtsamen und verantwortungsvollen Arbeit mit Düften.
Erst riechen.
Dann wahrnehmen.
Dann beschreiben.
Und erst danach sprechen wir über das Öl.
Duftreflexion und Psychosomatik
Genau mit solchen Zusammenhängen beschäftige ich mich in meinem Seminar „Duftreflexion und Psychosomatik“.
Wir schauen uns an:
- Was passiert beim Riechen?
- Welche Rolle spielen Emotionen, Erinnerungen und körperliche Wahrnehmungen?
- Warum reagiert ein Mensch auf einen Duft ganz anders als ein anderer?
- Wie können wir Duftreaktionen begleiten, ohne sie vorschnell zu interpretieren?
- Und wo liegen die Grenzen unserer Interpretation?

Wir arbeiten aber auch in die andere Richtung.
Dann steht am Anfang nicht der Duft, sondern der Mensch mit seiner aktuellen Situation.
Was beschäftigt dich gerade?
Was möchtest du verändern?
Was fehlt dir?
Was würde dir in dieser Situation guttun?
Welche Ressourcen hast du bereits und welche möchtest du stärken?
Mit meinem Ressourcenkompass nähern wir uns diesen Fragen strukturiert. Erst danach schauen wir, welche Düfte als persönliche Unterstützer infrage kommen.

Das ist für mich ein entscheidender Unterschied.
Wir suchen nicht in einer Tabelle nach einem ätherischen Öl, das angeblich für Angst, Trauer, Selbstvertrauen oder Loslassen zuständig ist. Wir beginnen beim Menschen.
Ein Beispiel:
Eine Frau sagt: „Ich muss gerade so viel leisten. Ich möchte endlich wieder etwas mehr Ruhe in meinen Alltag bekommen.“
Wir könnten jetzt sofort an Lavendel denken.
Im Ressourcenkompass gehen wir einen anderen Weg. Vielleicht zeigt sich im Gespräch, dass diese Frau gar nicht in erster Linie Ruhe sucht. Ihr fehlt das Gefühl von Sicherheit. Oder Abgrenzung. Oder Zuversicht. Oder sie braucht neue Energie, um eine belastende Situation aktiv zu verändern.
Erst wenn wir genauer verstanden haben, was sie braucht und welche eigenen Ressourcen sie stärken möchte, nähern wir uns möglichen Düften.
Und dann entscheidet nicht die Theorie allein.
Die Nase entscheidet mit.
Denn ein Duft, den wir fachlich passend finden, kann für diesen Menschen völlig unpassend sein.
So entsteht eine individuelle Duftbegleitung. Nicht nach Schema F, sondern aus der Situation, dem Veränderungswunsch, den vorhandenen Ressourcen und der persönlichen Duftwahrnehmung heraus.
Genau das üben wir im Seminar „Duftreflexion und Psychosomatik“.
Denn bei der Arbeit mit Düften reicht es nicht, zu wissen, was in einem ätherischen Öl steckt.
Wir müssen auch zuhören können.
Wichtig:
Ich bin keine Wissenschaftlerin – aber eine Wissenschafferin. Ich liebe es, Wissen zu sammeln, es greifbar zu machen und mit anderen zu teilen. Dieser Artikel ersetzt weder deinen Arzt/Ärztin, Therapeut*in noch deine Eigenverantwortung und ist in keinster Weise als Therapie gedacht. Er soll informieren, inspirieren und dein Bewusstsein zu schärfen.
Mir ist bewusst, dass ich keinen Anspruch auf absolute wissenschaftliche Korrektheit erhebe – mein Ziel ist es vielmehr, gesundheitsbewussten und interessierten Menschen einen einfachen, alltagstauglichen Zugang zu diesem faszinierenden Thema zu ermöglichen. Ich hoffe sehr, dass mir das mit diesem Artikel gelungen ist.
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Hinweis zu Dosierungen und unterschiedlichen Rezepturen
Wir werden oft gefragt, warum die Dosierung im Buch eine andere ist, als in unseren Podcasts, oder warum wir nun die eine oder andere Mischung für eine spezielle Anwendung mit unterschiedlichen ätherischen oder fetten Ölen empfehlen. Dies hat unterschiedliche Gründe, z.B. können wir in den Podcasts noch viele Erklärungen und Ergänzungen einfügen, wir können die Dosierungen für einzelne Menschen besser differenzieren als in Büchern. Ausserdem vergleichen wir auch die Inhaltsstoffe einzelner ätherischer Öle, so dass wir viele alternative Mischungen mit ganz unterschiedlichen Ölen empfehlen können, die jedoch allesamt gut funktionieren. Wir möchten damit auch aufmerksam machen, dass die Anwendung ätherischer Öle so vielfältig ist wie kaum eine andere naturheilkundliche Anwendung. Sicher – dazu braucht man das nötige “Know how” und sicherlich auch jahrelange Erfahrung.
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Bildhinweis: Nach eigenen Ideen und redaktionellen Vorgaben mit Unterstützung generativer KI erstellt. Die dargestellten Personen und Situationen sind symbolisch.
- Holland AC, Kensinger EA. Emotion and autobiographical memory. Phys Life Rev. 2010 Mar;7(1):88-131.
- Saive AL, Royet JP, Plailly J. A review on the neural bases of episodic odor memory: from laboratory-based to autobiographical approaches. Front Behav Neurosci. 2014 Jul 7;8:240.
- Hackländer RPM, Janssen SMJ, Bermeitinger C. Eine detaillierte Übersicht über Methoden, Befunde und Theorien im Zusammenhang mit geruchsinduzierten autobiografischen Erinnerungen. Psychon Bull Rev. 2019 Apr;26(2):401-429.
- Bogenschütz L, Bermeitinger C, Brörken A, Schlüter H, Hackländer RPM. Odor associated memories are not necessarily highly emotional. Acta Psychol (Amst). 2022 Oct;230:103767.
- Herz RS. The Role of Odor-Evoked Memory in Psychological and Physiological Health. Brain Sci. 2016 Jul 19;6(3):22. doi: 10.3390/brainsci6030022. PMID: 27447673; PMCID: PMC5039451.




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Hallo Sabrina,
Super interessanter Artikel.
Deine Ansichten dazu sind sehr inspirierent, vorallem der Ressourcenkompass 🙂
Vielen lieben Dank
LG Jenny